Kategorie: Marinen aus aller Welt

Großbritannien: Vier Zerstörer erhalten DragonFire-Laserwaffen

Knapp 3 Milliarden Euro will sich das Königreich eine waffentechnische Aufwertung der Type 45 Zerstörer (Daring-Klasse) kosten lassen – nicht nur um kurzfristig der fahrenden Flotte mehr Feuerkraft zu verleihen, sondern auch um erkennbar dem 2,5%-Ziel bei den Verteidigungsausgaben näher zu kommen. Nicht erst eines, sondern gleich vier der Schiffe sollen bis 2027 mit dem Laser-Waffensystem DragonFire LDEW (Laser Directed Energy Weapon) ausgerüstet werden, das es bisher lediglich als Demonstrator gibt. Zu dem Vorteil unbegrenzter Verfügbarkeit an Bord (solange genug elektrische Energie erzeugt werden kann) kommt der Preisvorteil der Laserwaffe: Ein Laser-Schuss im Bereich deutlich unter hundert Euro entspricht...

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Litauen – kleine Mehrzweck-Kampfboote für das Baltikum

Litauen beschafft Jehu-Klasse-Kampfboote – NATO-Kooperation im Baltikum stärkt maritime Sicherheit Zur Stärkung der regionalen Seesicherheit haben Finnland, Lettland und Litauen im Jahr 2024 ein technisches Abkommen unterzeichnet: das „Common Future Multipurpose Attack Craft“ (CFMAC). Dieses gemeinsame Beschaffungsprogramm für kleine Kampfboote steht bei vergleichbaren Ausrüstungsanforderungen auch weiteren NATO-Mitgliedern offen. Finnland setzt bereits eine Flotte von zwölf Booten dieser Art als Jehu-Klasse ein. Anfang April gab Vilnius gemeinsam mit der finnischen Werft Marine Alutech bekannt, dass Litauen nun zwei dieser Mehrzweckboote bestellt hat. Die auf dem Modell Watercat M18 basierenden Einheiten sind für die litauische Marine vorgesehen und sollen dem Küstenschutzbataillon...

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Royal Navy – Type 23-Fregatten sichern die Flugzeugträger

TAPS – das sind die Towed Array Patrol Ships der Royal Navy, die meist für zwei Monate am Stück die Gewässer des Nordatlantiks durchqueren. Ihre Aufgabe: Die strategischen U-Boote der Vanguard-Klasse vor möglichen Unterwasser-Bedrohungen zu schützen – erkannt mit Hilfe ihrer hochempfindlichen Schleppsonare. Zum Einsatz kommen dabei die sechs verbliebenen U-Jagd-Fregatten „Somerset“, „Richmond“, „Portland“, „St Albans“, „Sutherland“ und „Kent“ der Duke-Klasse (Type 23, 133 Meter, 4.300 Tonnen). Sie starten abwechselnd aus ihrem Heimathafen Devonport/Plymouth und übernehmen die Dauerwache für die SSBNs. Diese Patrouillen bilden die Grundlage der britischen Abschreckungspolitik – CASD (Continuous At Sea Deterrent) – bleiben aber in...

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„Dragon Fury“ – einfach mal machen, was Drohnen können!

Frankreichs Marine Nationale und Armee de Terre haben im Rahmen einer gemeinsamen amphibischen Übung im Süden des Landes nahe Toulon ausprobiert, was ein gutes Dutzend Firmen an marktverfügbaren Drohnen anbietet, und wie sich diese Geräte für militärische Problemlösungen eignen, beziehungsweise für derartige Zwecke verändern ließen. Dabei kamen in den Anlandungs- und Landungsabwehr-Szenarios fliegende, laufende und schwimmende Roboter im Aufklärungs-, im Defensiv- und im Kampfmodus, wie auch in der Nachsorge der Truppen zur Anwendung. Nach „Wildfire“ im September 2024 war „Dragon Fury“ bereits die zweite dieser Übungen, die man nun zu einer Art Dauereinrichtung machen will. Hintergrund ist dabei, dass...

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Norwegen – kein Stoff für die US-Navy?

Der norwegische Ölhändler Haltbakk Bunkers hatte am 2. März angekündigt, die Kraftstoffversorgung der amerikanischen Streitkräfte in Norwegen und der amerikanischen Schiffe, die in norwegischen Häfen anlegen, einzustellen. Gunnar Gran, der Inhaber des Unternehmens, begründete diesen Schritt mit dem Verhalten des amerikanischen Präsidenten gegenüber dem Präsidenten der Ukraine. Man erleide dadurch zwar Einbußen, und man sei weder der größte, noch der einzige Lieferant in Norwegen – es sei aber eine Frage der Moral. Man bediene auch keine Aufträge aus russischen Händen. Immerhin hatte Haltbakk Bunkers den Flugzeugträger „USS Gerald R. Ford“ bei seinem ersten Besuch in Norwegen betankt und in...

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