Kategorie: Magazin

Royal Navy – Type 23-Fregatten sichern die Flugzeugträger

TAPS – das sind die Towed Array Patrol Ships der Royal Navy, die meist für zwei Monate am Stück die Gewässer des Nordatlantiks durchqueren. Ihre Aufgabe: Die strategischen U-Boote der Vanguard-Klasse vor möglichen Unterwasser-Bedrohungen zu schützen – erkannt mit Hilfe ihrer hochempfindlichen Schleppsonare. Zum Einsatz kommen dabei die sechs verbliebenen U-Jagd-Fregatten „Somerset“, „Richmond“, „Portland“, „St Albans“, „Sutherland“ und „Kent“ der Duke-Klasse (Type 23, 133 Meter, 4.300 Tonnen). Sie starten abwechselnd aus ihrem Heimathafen Devonport/Plymouth und übernehmen die Dauerwache für die SSBNs. Diese Patrouillen bilden die Grundlage der britischen Abschreckungspolitik – CASD (Continuous At Sea Deterrent) – bleiben aber in...

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„Dragon Fury“ – einfach mal machen, was Drohnen können!

Frankreichs Marine Nationale und Armee de Terre haben im Rahmen einer gemeinsamen amphibischen Übung im Süden des Landes nahe Toulon ausprobiert, was ein gutes Dutzend Firmen an marktverfügbaren Drohnen anbietet, und wie sich diese Geräte für militärische Problemlösungen eignen, beziehungsweise für derartige Zwecke verändern ließen. Dabei kamen in den Anlandungs- und Landungsabwehr-Szenarios fliegende, laufende und schwimmende Roboter im Aufklärungs-, im Defensiv- und im Kampfmodus, wie auch in der Nachsorge der Truppen zur Anwendung. Nach „Wildfire“ im September 2024 war „Dragon Fury“ bereits die zweite dieser Übungen, die man nun zu einer Art Dauereinrichtung machen will. Hintergrund ist dabei, dass...

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Norwegen – kein Stoff für die US-Navy?

Der norwegische Ölhändler Haltbakk Bunkers hatte am 2. März angekündigt, die Kraftstoffversorgung der amerikanischen Streitkräfte in Norwegen und der amerikanischen Schiffe, die in norwegischen Häfen anlegen, einzustellen. Gunnar Gran, der Inhaber des Unternehmens, begründete diesen Schritt mit dem Verhalten des amerikanischen Präsidenten gegenüber dem Präsidenten der Ukraine. Man erleide dadurch zwar Einbußen, und man sei weder der größte, noch der einzige Lieferant in Norwegen – es sei aber eine Frage der Moral. Man bediene auch keine Aufträge aus russischen Händen. Immerhin hatte Haltbakk Bunkers den Flugzeugträger „USS Gerald R. Ford“ bei seinem ersten Besuch in Norwegen betankt und in...

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Royal Navy – das Fregatten-Dilemma

Die Type-23-Fregatte „HMS Iron Duke“ war die letzte im Hafen von Portsmouth verbliebene Einheit der einst 16 Schiffe umfassenden Type-23-Flottille (133 Meter, 4.300 Tonnen). Sie wurde nun in ihren neuen Heimathafen Devonport/Plymouth umstationiert, wo sich bereits die übrigen sechs verbliebenen Type-23-Fregatten befinden. Dort sind die mittlerweile 40 Jahre alten und im Unterhalt sehr aufwändigen Schiffe zur besseren Koordination der Erhaltungsmaßnahmen an einem Standort konzentriert. Der ursprüngliche Plan aus dem Jahr 2017 sah vor, alle U-Jagd-Fregatten mit Towed Array nach Plymouth zu verlegen, während jene ohne Schleppsonar in Portsmouth verbleiben sollten. Allerdings wurden einige Fregatten schneller außer Dienst gestellt, als...

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Hegseth und die US-Navy – mehr Wumms statt ewig Murks

Pete Hegseth, der Verteidigungsminister, kündigte Mitte Februar an, dass rund 8 % der investiven Programme im US-Verteidigungsetat gestrichen werden sollen – das entspricht etwa 50 Milliarden Dollar. Betroffen sind vor allem Vorhaben mit Bezug zu Diversität, Gleichstellung und Inklusion, gefolgt von Programmen zum Klimaschutz. Die frei werdenden Mittel sollen stattdessen für präsidentielle Prioritäten eingesetzt werden – allen voran für die Sicherung der US-Grenze sowie für den Kauf und die Einführung des Raketenabwehrsystems „Iron Dome for America“ nach israelischem Vorbild. Gefordert sei nun ein glaubhaftes Abschreckungspotenzial – und die Fähigkeit, Kriege zu gewinnen. Nicht von den Kürzungen betroffen sind das Bauprogramm...

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