Kategorie: Streitkräfte

Strategische Weichenstellung: Vertrags-Bekanntgabe zur deutschen Beteiligung am US-amerikanischen AN/SPY-6 Radar 

Nach einer Verlautbarung des US-Verteidigungsministeriums vom 30. Mai 2025 wurde Raytheon Missiles and Defense ein Vertrag (N00024-25-C-5501) über zunächst 536,75 Millionen US-Dollar für Integrations- und Produktionsunterstützungsleistungen für das Multifunktions-Weitbereichsradar AN/SPY-6(V) zugesprochen. Die Mitteilung führt aus, dass bei Ausübung aller Optionen der kumulierte Wert des Vertrags auf über 2,88 Milliarden US-Dollar ansteigen könnte. Von besonderer Relevanz ist, dass dieser Vertrag explizit Käufe für die US-Regierung (71,4 %) und die Regierung Deutschlands (28,4 %) im Rahmen des Foreign Military Sales (FMS)-Programms kombiniert. Dies signalisiert eine substanzielle deutsche Investition in die Produktionsunterstützung dieses Radarsystems. Demnach ist die Schlussfolgerung zulässig, dass die Deutsche...

Weiterlesen

Nierstein - Symbolische Rheinquerung zum Jahrestag des Einmarsches in Deutschland

Acht Jahrzehnte nachdem alliierte Soldaten unter Beschuss das letzte Bollwerk Deutschlands – den Rhein – überquerten, um die deutschen Verteidigungsanlagen zu durchbrechen, versammelten sich erneut US-Soldaten an den Ufern des Flusses, um gemeinsam mit Aktiven, Veteranen und auch deutschen Soldaten der historischen Überquerungen zu gedenken.[ds_preview] Unter musikalischer Begleitung einer Army-Band fuhren Soldaten in alten Uniformen auf dem Amphibienboot „Tugboat Annie“ aus dem Zweiten Weltkrieg den Rhein hinunter, um an die gelungene Überquerung vom 22. März 1945 zu erinnern, die den Startschuss gab, für eine massive Invasion Nazi-Deutschlands durch die Dritte Armee von US-General George Patton. Im März 1945 ging...

Weiterlesen

Helfer im Notfall

In den vergangenen Jahrzehnten konnten westliche Marinen kaum Erfahrungen bei der Versorgung von Verletzten im Gefecht sammeln. Landbasierte Einsätze der US-Streitkräfte bilden daher die Basis für heutige Sanitätskonzepte an Bord. Als man sich im Kalten Krieg auf das große Gefecht vorbereitete, rechnete man mit Kampfhandlungen über eine Dauer von wenigen Tagen und blickte mit einem gewissen Fatalismus auf die erwarteten Überlebenswahrscheinlichkeiten. In den letzten 30 Jahren haben sich die Umstände grundlegend geändert. Wo früher ein schneller atomarer Schlagabtausch erfolgen sollte, erwartet man heute konventionelle Operationen von längerer Dauer, aber auch hybride Szenarien mit einer großen Anzahl Verwundeter. Zeitgleich hat...

Weiterlesen
de_DEGerman