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	<title>Schiffbau Archive - marineforum</title>
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		<title>Fregatte &quot;Rheinland-Pfalz&quot; als letzte der vier F125 in Dienst gestellt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MarineForum]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jul 2022 16:25:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Headlines]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aus einer Pressemitteilung des Marinekommandos Rostock: Am Mittwoch, den 13. Juli 2022, wurde um 14 Uhr mit der Fregatte "Rheinland-Pfalz" die letzte von vier Fregatten der Baden-Württemberg-Klasse F125 in Wilhelmshaven in Dienst gestellt. "Die vierte und letzte Indienststellung der Klasse F125 stellt eine weitere wichtige Wegmarke für unser Geschwader und die Marine dar", erklärt der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cbmaritim.46181.onlineshophosting.de/fregatte-rheinland-pfalz-als-letzte-der-vier-f125-in-dienst-gestellt/">Fregatte &quot;Rheinland-Pfalz&quot; als letzte der vier F125 in Dienst gestellt</a> erschien zuerst auf <a href="https://cbmaritim.46181.onlineshophosting.de">marineforum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aus einer Pressemitteilung des Marinekommandos Rostock: Am Mittwoch, den 13. Juli 2022, wurde um 14 Uhr mit der Fregatte "Rheinland-Pfalz" die letzte von vier Fregatten der Baden-Württemberg-Klasse F125 in Wilhelmshaven in Dienst gestellt.</strong></p>
<p>"Die vierte und letzte Indienststellung der Klasse F125 stellt eine weitere wichtige Wegmarke für unser Geschwader und die Marine dar", erklärt der Kommandeur des 4. <strong>Fregattengeschwaders</strong>, Kapitän zur See Dirk Jacobus (53). "Damit befinden sich erstmalig alle vier Schiffe im Verantwortungsbereich der Marine. Mit der Übernahme der letzten F125 in die Marine gewinnen wir ein zusätzliches Mittel zur zielgerichteten Ausbildung all unserer Besatzungen", so der Kommandeur.</p>
<p>Auf Befehl des Stellvertreter des Inspekteurs der Marine und Befehlshaber der Flotte und Unterstützungskräfte, Vizeadmiral Frank Lenski (60), wird <strong>Fregattenkapitän</strong> Stefan Rappelt (44), Kommandant der Besatzung F125 "Charlie", die Fregatte in Dienst stellen. "Die Besatzung F125 "Charlie" bringt mit der Indienststellung der <strong>Fregatte</strong> "Rheinland-Pfalz" bereits das zweite von insgesamt vier Schiffen der Klasse 125 erfolgreich in den Dienst der Deutschen Marine und schließt damit gleichzeitig auch die Phase der Einführung und Erprobung dieser neuen Schiffsklasse ab", erläutert Fregattenkapitän Rappelt. "Deshalb freut sich die Besatzung über diesen Erfolg für die Deutsche Marine und über die kommenden Aufgaben an Bord des neusten Schiffs der Marine", so der Kommandant.</p>
<div id="attachment_21142" style="width: 439px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-21142" class=" wp-image-21142" src="/wp-content/uploads/2022/07/deu-ff-222-fg-kl125-baden_wuerttemberg-nitz19-257x300.jpg" alt="" width="429" height="501" srcset="/wp-content/uploads/2022/07/deu-ff-222-fg-kl125-baden_wuerttemberg-nitz19-257x300.jpg 257w, /wp-content/uploads/2022/07/deu-ff-222-fg-kl125-baden_wuerttemberg-nitz19-876x1024.jpg 876w, /wp-content/uploads/2022/07/deu-ff-222-fg-kl125-baden_wuerttemberg-nitz19-768x898.jpg 768w, /wp-content/uploads/2022/07/deu-ff-222-fg-kl125-baden_wuerttemberg-nitz19-1314x1536.jpg 1314w, /wp-content/uploads/2022/07/deu-ff-222-fg-kl125-baden_wuerttemberg-nitz19-1080x1263.jpg 1080w, /wp-content/uploads/2022/07/deu-ff-222-fg-kl125-baden_wuerttemberg-nitz19-750x877.jpg 750w, /wp-content/uploads/2022/07/deu-ff-222-fg-kl125-baden_wuerttemberg-nitz19-1140x1333.jpg 1140w, /wp-content/uploads/2022/07/deu-ff-222-fg-kl125-baden_wuerttemberg-nitz19.jpg 1454w" sizes="(max-width: 429px) 100vw, 429px" /><p id="caption-attachment-21142" class="wp-caption-text">F125 - Fregatte F 222 Baden-Württemberg. Foto: Michael Nitz</p></div>
<p>Schon bei der <strong>Fregattenklasse</strong> F122 gab es eine "Rheinland-Pfalz", die das Bundesland auf den Weltmeeren bekannt machte. Die enge Verbundenheit und lebendige Patenschaft zwischen dem Bundesland Rheinland-Pfalz und den Besatzungen des Schiffes werden mit der Indienststellung der neuen "Rheinland-Pfalz" wiederaufleben.</p>
<p>Die "Rheinland-Pfalz" komplettiert nun neben der "Baden-Württemberg", "Nordrhein-Westphalen" und der "Sachsen-Anhalt" das Geschwader der F125. Als hochmodernes und strapazierfähiges Schiff kann die <strong>Fregatte</strong> unabhängig vom Heimathafen bis zu zwei Jahre durchgängig im Einsatzgebiet stehen. Durch den hohen Automatisierungsgrad wird der Personalansatz gegenüber den vorherigen <strong>Fregatten</strong> fast um die Hälfte reduziert. Ihre Hauptaufgabe wird die Seeraumüberwachung in Krisenregionen und die Unterstützung von Spezialkräften von See her sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_21140" style="width: 617px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-21140" class=" wp-image-21140" src="/wp-content/uploads/2022/07/deu-ff-223-fg-kl125-nordrhein_westfalen-nitz-300x169.jpg" alt="" width="607" height="342" srcset="/wp-content/uploads/2022/07/deu-ff-223-fg-kl125-nordrhein_westfalen-nitz-300x169.jpg 300w, /wp-content/uploads/2022/07/deu-ff-223-fg-kl125-nordrhein_westfalen-nitz-1024x575.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2022/07/deu-ff-223-fg-kl125-nordrhein_westfalen-nitz-768x431.jpg 768w, /wp-content/uploads/2022/07/deu-ff-223-fg-kl125-nordrhein_westfalen-nitz-1536x863.jpg 1536w, /wp-content/uploads/2022/07/deu-ff-223-fg-kl125-nordrhein_westfalen-nitz-1080x607.jpg 1080w, /wp-content/uploads/2022/07/deu-ff-223-fg-kl125-nordrhein_westfalen-nitz-750x421.jpg 750w, /wp-content/uploads/2022/07/deu-ff-223-fg-kl125-nordrhein_westfalen-nitz-1140x640.jpg 1140w, /wp-content/uploads/2022/07/deu-ff-223-fg-kl125-nordrhein_westfalen-nitz.jpg 1700w" sizes="(max-width: 607px) 100vw, 607px" /><p id="caption-attachment-21140" class="wp-caption-text">F125 - Fregatte F 223 Nordrhein-Westphalen. Foto: Michael Nitz</p></div>
<h2><strong>Gut zu wissen – Mehr über die Fregatte der Baden-Württemberg-Klasse</strong></h2>
<p>Mit den <strong>Fregatten</strong> der Baden-Württemberg-Klasse wird die Marine über insgesamt vier der technologisch führenden Kriegsschiffe der Welt verfügen. Der von Grund auf neu konzipierte <strong>Fregattentyp</strong> ist aus den deutschen Einsatzerfahrungen der vergangenen Jahrzehnte entstanden - und auf Gegenwart und Zukunft von Stabilisierungseinsätzen ausgelegt. Zum Aufgabenspektrum der Klasse F125 gehört so vor allem die Seeraumüberwachung in Krisenregionen weltweit, wie etwa bei Missionen für Embargokontrollen oder Anti-Piraterie-Operationen.</p>
<div id="attachment_21141" style="width: 626px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-21141" class=" wp-image-21141" src="/wp-content/uploads/2022/07/deu-ff-224-fg-kl125-sachsen_anhalt-nitz-300x169.jpg" alt="" width="616" height="347" /><p id="caption-attachment-21141" class="wp-caption-text">F125 - Fregatte F 224 Sachsen-Anhalt. Foto: Michael Nitz</p></div>
<p>Der Anforderung, global und langandauernd im Einsatz bleiben zu können, löst die Baden-Württemberg-Klasse durch neue technische und organisatorische Konzepte: Für eine Intensivnutzung gedacht, kann sie mit 5.000 Betriebsstunden bis zu zwei Jahre durchgängig unabhängig vom Heimathafen operieren. Der Abstand zwischen den Inspektionen für die Kriegsschiffe liegt planmäßig bei fünf Jahren und acht Monaten. Das ist nahezu eine Verdopplung der Einsatzzeit und eine Vervierfachung der Wartungsintervalle gegenüber den bisherigen <strong>Fregatten</strong> der Marine. Die reduzierten Wartungsanforderungen, kombiniert mit Automatisierung und Digitalisierung an Bord der Schiffe, machen es möglich, die Besatzungsstärke von über 200 bei den anderen Fregatten auf 126 Soldatinnen und Soldaten auf denen der Baden-Württemberg-Klasse zu reduzieren. Mehrere 125er-Crews lösen sich dann während eines längeren Einsatzes alle vier Monate ab. In diesem Mehrbesatzungskonzept sind acht Besatzungen für die vier Schiffe der Baden-Württemberg-Klasse vorgesehen.</p>
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<h3><strong>Die Fregatten der Baden-Württemberg-Klasse</strong></h3>
<p>F222 „Baden-Württemberg“, in Dienst gestellt am 17. Juni 2019<br />
F223 „Nordrhein-Westfalen“, in Dienst gestellt am 10. Juni 2020<br />
F224 „Sachsen-Anhalt“, in Dienst gestellt am 17. Mai 2021<br />
Fregatte F225 „Rheinland-Pfalz“, in Dienst gestellt am 13. Juli 2022</p>
<h4>Technische Daten der Fregatte "Rheinland-Pfalz"</h4>
<p><strong>Maße</strong><br />
149,5 m Länge (über alles)<br />
18,8 m Breite<br />
5,4 m Tiefgang<br />
7.200 t Verdrängung</p>
<p><strong>Antrieb</strong><br />
Typ CODLAG (kombinierter dieselelektrischer und Gasturbinen-Antrieb)<br />
1 x Gasturbine<br />
4 x Dieselmotor<br />
2 x Elektromotor<br />
1 x Bugstrahlruder<br />
31.600 kW (43.000 PSPferdestärken) Gesamtleistung<br />
2 x Propeller<br />
Geschwindigkeit: mehr als 26 Knoten</p>
<p><strong>Sensoren</strong><br />
1 x Multifunktionsradar TRS-3D/NR, Reichweite mehr als 250 km,<br />
Zielverfolgungskapazität: mehr als 1.500<br />
1 x EK-System KORA 18 (Elektronische Aufklärung)<br />
2 x Video- und Infrarot-Zielverfolgung MSP 600<br />
1 x 360-Grad-Infrarotüberwachung SIMONE<br />
1 x Taucher-Detektionssonar<br />
2 x Navigationsradar</p>
<p><strong>Waffen</strong><br />
1 x Hauptgeschütz 127 mm Lightweight LCG, Reichweite mehr als 80 km<br />
2 x Maschinenkanone 27 mm MLGMarineleichtgeschütz<br />
5 x schweres Maschinengewehr 12,7 mm HITROLE N<br />
2 x Starter für Seezielflugkörper RGM-84 Harpoon, Reichweite mehr als 220 km<br />
2 x Starter für Nahbereichsflugabwehr RIM-116 RAMRolling Airframe Missile<br />
4 x Täuschkörperwurfanlage MASS</p>
<p><strong>Besatzung und Sonstiges</strong><br />
Stammcrew: 126 Soldaten und Soldatinnen<br />
Zusatzpersonal (z.B. für Bordhubschrauber, Boarding Teams): max. 70 Soldaten und Soldatinnen<br />
4 x Einsatzboot Modell Buster<br />
2 x Bordhubschrauber Sea Lynx Mk88A (an Bord nur für den Einsatz)</p>
<p><strong>Quelle der technischen Daten der Fregatte "Rheinland-Pfalz" und mehr dazu auf <a href="https://www.bundeswehr.de/de/ausruestung-technik-bundeswehr/seesysteme-bundeswehr/baden-wuerttemberg-klasse-f125-fregatten" target="_blank" rel="noopener">bundeswehr.de</a></strong></p>
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		<item>
		<title>Fast vollbracht: letzte F 125 an Bundeswehr übergeben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans-Uwe Mergener]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jan 2022 17:21:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Schiffbau]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[fregatte 125]]></category>
		<category><![CDATA[Intensivnutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Marine]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrbesatzungskonzept]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinland Pfalz]]></category>
		<category><![CDATA[thyssenkrupp]]></category>
		<category><![CDATA[thyssenkrupp Marine Systems]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 28. Januar hat das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) die Fregatte „Rheinland-Pfalz“ (F 225) von der ARGE F125 (Arbeitsgemeinschaft F125), die sich zusammensetzt aus der Kieler thyssenkrupp Marine Systems (tkMS) als federführendem  Unternehmen und der Naval Vessels Lürssen (NVL) Group, übernommen. Bis zur Indienststellung durch die Marine wird noch einige [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cbmaritim.46181.onlineshophosting.de/fast-vollbracht-letzte-f-125-an-bundeswehr-uebergeben/">Fast vollbracht: letzte F 125 an Bundeswehr übergeben</a> erschien zuerst auf <a href="https://cbmaritim.46181.onlineshophosting.de">marineforum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 28. Januar hat das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) die Fregatte „Rheinland-Pfalz“ (F 225) von der ARGE F125 (Arbeitsgemeinschaft F125), die sich zusammensetzt aus der Kieler thyssenkrupp Marine Systems (tkMS) als federführendem  Unternehmen und der Naval Vessels Lürssen (NVL) Group, übernommen.</p>
<p>Bis zur Indienststellung durch die Marine wird noch einige Zeit ins Land gehen. Beim Typschiff „Baden-Württemberg“ waren es sieben Wochen bis die „vollständigen Voraussetzungen für die Betreibbarkeit des Schiffes“, wie es im Amtsdeutsch heißt, vorlagen. Auf den Probefahrten werden die Systeme und Anlagen an Bord der „Rheinland-Pfalz“ getestet. Dazu gehören sicherheitstechnische Überprüfungen (beispielsweise an Aussetzvorrichtungen, Bordkränen, Überdruckanlage). Auch die besonderen Erfordernisse an IT- und Kommunikationseinrichtungen, die das Schiff zur Teilnahme am Kommunikationsverbund der Streitkräfte befähigen werden hergestellt. Erfahrungsgemäß wird die Zeit darüber hinaus zum Abarbeiten von Restpunkten aus dem Bauvertrag genutzt.</p>
<h2>Einbiegen auf die Zielgerade</h2>
<p>Gleichlautend weisen die zum Anlaß herausgegebenen Pressemitteilungen der Koblenzer Behörde und von tkMS aus, dass der Einsatz des ersten Schiffes der Klasse F 125 ab Mitte 2023 vorgesehen ist. Hier mag, solange frühere Bekanntgaben im Rahmen der jetzigen Reise der Fregatte „Bayern“ noch gelten, ein längerer Aufenthalt in der indo-pazifischen Region winken. Mit Singapur als Abstützhafen. Dazu: Mast- und Schotbruch.</p>
<p>Das wäre mehr als nur ein Experiment. Funktional 'Marine' gedacht, ist das Vorhaben ein Lackmustest. Denn die Idee hinter der Fregatte F 125 erführe ihre erste Bewährung. Die Fregatten dieser Klasse wurden zur <strong>Intensivnutzung</strong> konzipiert, d.h. sie sollen bis zu zwei Jahren in ihrem Einsatzgebiet verbleiben können, um lange Transitfahrten (aus der Heimat ins Operationsgebiet) zu reduzieren.</p>
<p>Mit der Intensivnutzung schlug die Marine Mitte der 2000-er Jahre einen neuen Weg ein, der auch die Industrie vor neue Herausforderungen stellte. Denn die unterschiedlichen Bordsysteme mussten für den Langzeitbetrieb entworfen und konstruiert werden. Nach Angaben von thyssenkrupp Marine Systems sind zirka 90 Prozent der Systeme an Bord der F125 eigens für diesen Schiffstyp neu entwickelt worden. Im Vergleich zu früheren Einheiten haben die Fregatten F125 einen ungleich höheren Automatisierungsgrad. Dazu tragen neben den einzelnen, eigens für F125 entwickelten Systeme die rund 28.000 verbauten Messstellen bei.</p>
<p>Die lange währende Hängepartie um die Fregatten der Klasse F 125 kommt somit langsam auf die Zielgerade. Gut für die Marine. Denn die Schiffe werden für die Entlastung der Flotte und der Besatzungen dringend gebraucht. Mehr noch: die Marine benötigt die im Routinebetrieb gesammelten Erfahrungen bevor sie tatsächlich in den Einsatz kommen. Nicht nur, was das Schiff betrifft. Mehrbesatzungskonzept mit den assoziierten Ausbildungseinrichtungen werden ebenfalls 'erfahren'.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://cbmaritim.46181.onlineshophosting.de/fast-vollbracht-letzte-f-125-an-bundeswehr-uebergeben/">Fast vollbracht: letzte F 125 an Bundeswehr übergeben</a> erschien zuerst auf <a href="https://cbmaritim.46181.onlineshophosting.de">marineforum</a>.</p>
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		<title>Behördenstau? Zwischen Bürokratie und struktureller Lähmung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Blog #meerverstehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Apr 2021 12:28:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Schiffbau]]></category>
		<category><![CDATA[Streitkräfte]]></category>
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		<category><![CDATA[Einsatzbereitschaft der deutschen Streitkräfte.]]></category>
		<category><![CDATA[Wehrbeauftragte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Frühjahr war es wieder soweit, der jährliche Bericht der Wehrbeauftragten versorgte die geneigte Community mit Lesefutter und vielen neuen und alten Erkenntnissen zur Einsatzbereitschaft der deutschen Streitkräfte. Wir lesen in der Ausgabe 04-2021 des Marineforums über die Erkenntnisse der Wehrbeauftragten Eva Högl für das Berichtsjahr 2020 mit Blick auf die Deutsche Marine: Bei der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cbmaritim.46181.onlineshophosting.de/behoerdenstau-zwischen-buerokratie-und-struktureller-laehmung/">Behördenstau? Zwischen Bürokratie und struktureller Lähmung</a> erschien zuerst auf <a href="https://cbmaritim.46181.onlineshophosting.de">marineforum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Frühjahr war es wieder soweit, der jährliche Bericht der Wehrbeauftragten versorgte die geneigte Community mit Lesefutter und vielen neuen und alten Erkenntnissen zur Einsatzbereitschaft der deutschen <a href="/themen/streitkraefte/">Streitkräfte</a>. Wir lesen in der Ausgabe 04-2021 des Marineforums über die Erkenntnisse der <a href="https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/266/1926600.pdf">Wehrbeauftragten Eva Högl für das Berichtsjahr 2020</a> mit Blick auf die Deutsche Marine:</p>
<blockquote><p><em>Bei der Marine führt die aktuelle Einsatzbelastung mit nur wenigen Einheiten zu einem überproportionalen Verschleiß. Daher müssen neue Einheiten pünktlich zulaufen und die Instandsetzungen gestrafft werden. Beispielsweise konnte der Betriebsstoffversorger Spessart nicht an der Standing NATO Maritime Group teilnehmen, weil sich die Instandsetzungen verzögert haben. Die U-Boote durchlaufen zu lange Werftliegezeiten. Erforderlich seien angemessene Instandsetzungskapazitäten in Zusammenarbeit mit industriellen Anbietern und die Wiederanlegung von Unterstützungsmöglichkeiten des Marinearsenals. </em></p></blockquote>
<p>Dies ist eine komprimierte Version und kann den Schweiß und die Mühen der Menschen, die täglich in allen Dienststellen der Marine und zivilen Stellen an der Einsatzbereitschaft von Schiffen und Besatzungen arbeiten,  nicht adäquat wiedergeben - ein weiteres Teil im Mosaik der eingeschränkten Einsatz- und Materialbereitschaft der Bundeswehr und der Deutschen Marine im Besonderen. Man kann sich fast beliebig einen Jahresbericht der Wehrbeauftragten der letzten Jahre aus dem Regal nehmen und findet dort mit großer Wahrscheinlichkeit eine Variation des beschriebenen Sachverhaltes, wie hier Beispielhaft aus dem <a href="https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/072/1907200.pdf">Bericht des Wehrbeauftragten Hans-Peter Bartels von 2019</a>:</p>
<blockquote><p><em>Die Durchführung von Materialerhaltungsvorhaben der Schiffe und Boote zum Erhalt der Einsatzfähigkeit befindet sich derzeit auf einem kritischen Pfad. Zum einen können Werftliegezeiten zum Teil nicht planmäßig begonnen werden, weil die personelle Ausstattung des (zum Rüstungsbereich der Bundeswehr gehörenden) Marinearsenals nicht auskömmlich ist. Zum anderen verlängern sich die Liegezeiten in den Werften teilweise erheblich. Typischerweise ist eine Vielzahl von Schäden, zum Beispiel massive Abrostung, erst im Verlauf der Werftliegezeit erkennbar. Darüber hinaus führen fehlende Ersatzteile, aber auch Mängel in der Planung der Instandsetzung durch die Werften und anderer Auftragnehmer sowie eine mangelhafte Bauaufsicht durch die Bundeswehr zu weiteren Brüchen in der Auftragsabwicklung.</em></p></blockquote>
<p>Überlegen wir uns einmal eine Gegenprobe: Was glauben unsere Leserinnen und Leser wäre bei einer kommerziellen Reederei los, würde ihre Handelsflotte solche Erfahrungen machen und ihrem Einsatzzweck über Jahre hinweg spürbar entzogen werden?</p>
<p>Damit wir uns nicht falsch verstehen: Das Bild ist komplex und lässt sich nicht mit der Dysfunktionalität einer einzigen Abteilung, einer Dienststelle oder einer Organisation erklären. Das Problem ist grundsätzlich erkannt, Gegenmaßnahmen wurden und werden getroffen, der Prozess laufend unter die Lupe genommen. Und doch stehen wir hier.</p>
<p>Unterhält man sich einmal mit den Menschen die in diesem System stehen oder zumindest davon abhängig sind, fallen gewisse Muster auf, für die <a href="/themen/streitkraefte/">Streitkräfte</a> und die sie unterstützenden zivilen Stellen aufgrund ihrer hierarchischen Ordnung wohl anfälliger sind als andere staatliche oder behördliche Bereiche.</p>
<p>So entsteht mit der Zeit trotz zentraler Steuerung von oben doch ein Ökosystem mit unterschiedlichen Zuständigkeiten, in denen sich eine Mentalität entwickelt, in der man sich lieber auf Vorschriften zurückzieht anstatt vorhandenen Ermessensspielraum zu nutzen - dies schränkt mit der Zeit auch die  Hoheit über die eigenen Regularien ein. Gleichzeitig wird die "Souveränität" des eigenen Einflussbereiches scharf bewacht, Kompromisse als Null-Summenspiel betrachtet, in denen man nicht den kleinsten Meter Boden verlieren darf. Personalräte und Gleichstellungsbeauftragte gilt es ebenfalls regelmäßig zu involvieren. Am Ende des Tages haben immer alle alles richtig gemacht, die Balance innerhalb des Entscheidungsökosystems wurde gewahrt – aber wem wurde tatsächlich geholfen? Wenn am Ende des Tages die Einigkeit der betroffenen Stellen – aber nicht die Lösung eines Problems auf der Haben-Seite steht – handelt es sich de facto um organisierte Verantwortungslosigkeit.</p>
<p>Ein Teil der Wahrheit ist nun mal, dass Teile des Organisationsbereich AIN und seine nachgeordneten Dienststellen nach Jahren der Anpassungen und Umgestaltungen „reformmüde“ geworden sind. Aber genügt das Erreichte aus und reicht die Zeit für eine „Atempause“? Auch mit Blick auf die Bundestagswahl im September dieses Jahres stehen die Zeichen mehr auf Veränderung denn auf Verharrung im Status quo.</p>
<p>Kommt Ihnen das Phänomen bekannt vor? Parallelen zum allgemeinen Zustand der Bundesrepublik Deutschland sind nicht zufällig. Offenbar konnte man sich die Zustände leisten; in Zeiten der Krise werden Defizite jedoch schonungslos offen gelegt. Wir lesen online bei der Neuen Züricher Zeitung im Beitrag <a href="https://www.nzz.ch/meinung/der-andere-blick/deutschland-erstickt-an-seiner-buerokratie-ld.1605048">„Das Versagen der Corona-Verwalter: Deutschland erstickt an seiner Bürokratie“</a>:</p>
<blockquote><p><em>Aber die personalisierte Kritik erklärt nicht das tiefer liegende, genuin deutsche Problem. In der „Zeit“ versuchten sich in dieser Woche gleich vier Autoren an einer alternativen Erklärung. Der Grund für die wachsenden Zweifel an der staatlichen Leistungsfähigkeit sei „etwas Grösseres, Systemisches“, erklärten sie und beschrieben es als „Zuständigkeits-Diffusion“ zwischen Bund und Ländern. Wenn alle verantwortlich seien, dann sei es keiner ganz.</em></p>
<p>[…]<em> Der eigentliche Grund für das deutsche Scheitern in der Krise ist eine Eigenart, die alle politischen Ebenen des Landes durchdringt, und das schon lange: Es ist die Lust an der Bürokratie. Vor der Pandemie war sie vor allem im Ausland ein Anlass für Witze, Ratgebertexte und Youtube-Videos. Jetzt, in der Krise, zeigt sich ihr zerstörerischer Charakter.</em></p>
<p>[…]<em> In den vergangenen Jahren war oft zu lesen, dass Deutschlands Ruf gelitten habe: wegen der stockenden Digitalisierung, der vielen Funklöcher, der überteuerten und fehlerhaften Großbaustellen, der unzuverlässigen Bahn, der maroden Infrastruktur und so weiter. Das Gütesiegel „made in Germany“ hatte, so schien es, an Wert verloren. Bei näherer Betrachtung sind es aber gar nicht die Macher, die versagen, es sind die Verwalter. </em>[…]<em> Es ist der deutsche Staat, der den Ruf des Landes beschädigt: Statt Probleme aus dem Weg zu räumen, stellt er Regelwerke auf, die selbst zum Problem werden. Made in Germany? Für alles, was der Staat anfasst, gilt: late in Germany.</em></p></blockquote>
<p>Wieso sollte es der Deutschen Marine also besser gehen als dem Rest der Republik? Rufen wir uns an dieser Stelle in Erinnerung, dass Vorschriften nicht unmotiviert vom Himmel fallen sondern menschengemacht sind und angepasst oder gar zurückgenommen werden können. Wer oder was hindert die Streitkräfte eigentlich daran, dort wo man das für den militärischen Einsatz begründen kann, sinnvolle Ausnahmen von Regularien einzufordern und umzusetzen? Und dort wo man zivile Regelungen ersetzt, die eigenen Regeln nicht in vorauseilenden Gehorsam enger zu schnüren, als in der zivilen Variante eigentlich gedacht war. Als ein Beispiel stellvertretend für viele weitere sei an dieser Stelle der Umgang mit der EU-Arbeitszeitrichtlinie genannt, welcher gerade bei der Marine für viel Frustration bei Verbänden und Besatzungen sorgt. Neben dem fehlenden Selbstbewusstsein für die eigenen, militärischen Bedürfnisse ist es der Nichtgebrauch von bestehenden Vorrechten und Befreiungen, der lähmt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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