Kategorie: Headlines

Niederlande: Cleveres Konzept für neue Tenderschiffe

Die Königliche Niederländische Marine (RNLN) soll zwischen 2026 und Ende 2027 zwei kostengünstige, gering bemannte, multifunktionale Mehrzweck-Unterstützungsschiffe erhalten. Ziel ist es, die Überwachungskapazität und Bekämpfungsfähigkeit insbesondere in der Nordsee zu stärken. Der Bau der beiden Einheiten soll beschleunigt erfolgen und basiert auf einem kommerziellen Fast-Crew-Supply-Design. Die Schiffe werden „off-the-shelf“ und national bei Damen gefertigt. Für die Ausrüstung mit containerisierten Waffen- und EloKa-Modulen wurde Israel Aerospace Industries (IAI) ausgewählt, um Integrationshürden gering zu halten. Laut einer Studie aus dem Jahr 2022 sind diese hochgradig automatisierten Plattformen als „externe“ Waffenkammern für die Luftverteidigungs- und Kommando-Fregatten (ADCF) der RNLN konzipiert. Das Vorhaben...

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Italien: Die Marina Militare war ebenfalls im Indo-Pazifik

Nicht nur die deutsche Marine zeigt sich mit ihren Einheiten im pazifischen Raum: Der 15 Jahre alte Flugzeugträger Cavour (235 Meter, 27.000 Tonnen) der Marina Militare lief nach fünfmonatigem Aufenthalt in südostasiatischen Seegebieten wieder im Heimathafen Tarent ein. Ende Oktober kehrten auch die ihn begleitende Kampfgruppe aus der Mehrzweck-Fregatte ALPINO der Bergamini-Klasse (144 Meter, 6.700 Tonnen) und der Patrouillen-Fregatte Raimondo Montecuccioli der modernen Thaon di Revel-Klasse (143 Meter, 5.700 Tonnen) nach Italien zurück. Letztere startete ihre Reise bereits Anfang Mai, um durch den Panama fahrend an dem multinationalen Großmanöver RIMPAC vor Hawaii teilnehmen zu können. Auf der anderen Seite...

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Geesthacht - Forschungsschiff für emissionsarme Antriebe

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat die Lloyd Werft in Bremerhaven mit dem Bau eines neuen Forschungsschiffs beauftragt. Der entsprechende Vertrag für das Basisschiff wurde Anfang Februar 2025 unterzeichnet und soll rund 36 Millionen Euro kosten. Das DLR-Forschungsschiff mit 48 Meter Länge und für bis zu 20 Personen soll ab Fertigstellung im Sommer 2027 vorrangig für ein- bis mehrtägige Versuchsfahrten auf Nord- und Ostsee eingesetzt werden und ein einzigartiges Labor für Realversuche sein. Darüber hinaus soll es der maritimen Industrie die Möglichkeit bieten, gemeinsam neuartige und klimaverträgliche Energiesysteme und Antriebskonzepte auf Basis von Wasserstoff sowie Batterien...

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Bremen – Eiswettfest sammelt Rekordsumme für DGzRS

Die Eiswette in Bremen – Eine einzigartige Tradition Bremen hat, was andere Städte nicht haben: Eine Eiswette auf eine zugefrorene Weser im Januar. Doch seit fast 80 Jahren ist die Weser nicht mehr richtig zugefroren. So hieß es auch in diesem Jahr wieder: „De Werser geiht“ (Die Weser ist nicht zugefroren). Während des Spektakels werden Spenden für die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) gesammelt. Die Geschichte der Eiswette Erstmals wurde die Wette im November 1828 abgeschlossen. 18 Herren, darunter Bremer Kaufleute, wetteten, ob die Weser bis Januar 1829 zufrieren würde. Der Wetteinsatz: Ein gemeinsames Kohlessen. Seit 1928 findet...

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Paris: Reedereien meiden weiterhin das Rote Meer

Der französische Schifffahrts- und Logistikkonzern CMA CGM bleibt vorerst bei seiner längeren Transitroute um das Kap der Guten Hoffnung, obwohl er die Region nach dem Waffenstillstandsabkommen zwischen Israel und der Hamas für stabiler hält, wie der Konzern im Januar mitteilte. Die jemenitischen Houthi-Rebellen hatten erklärt, [ds_preview]dass sie nach einem Waffenstillstandsabkommen zwischen Israel und der Hamas keine Schiffe mit Verbindungen in die USA und das Vereinigte Königreich mehr angreifen würden. Es war jedoch unklar, wie sich diese Ankündigung auf den Schiffsverkehr auswirken würde. Jetzt ist klar: Die Reedereien bleiben weiterhin vorsichtig. Denn auch der Schifffahrtsgigant MSC will das Rote Meer...

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