Kategorie: Marinen aus aller Welt

Schwarzmeer-Flotte aktuell

Als wäre nach dem Brand/Untergang der „Moskwa“ hier wie dort die Frage nach dem verbleibenden Bedrohungspotenzial und dem Verbleib der zusammengezogenen russischen Seestreitkräfte gleichzeitig aufgekommen, erschien im ukrainischen Nachrichtenportal „Ukrainskaya Pravda“ am Donnerstag, 14. April 2022, mittags die Antwort aus Kiewer Sicht. Sie ist kurz und bündig: 56 Startsilos für Marschflugkörper bleiben südlich der Ukraine noch übrig! Das Potenzial Das ist weiterhin noch ein unverändert übermächtiges Zerstörungs-Potenzial, denn die „Moskwa“ hatte bekanntlich keine Landziel-Fähigkeiten an Bord. Auch ist hier nicht bekannt, wieviele Kalibr-Nachladungen der leergeschossenen Schwarzmeer-Startsilos in der Russischen Föderation vorhanden sind, bzw. zum Nachladen bereits auf Reserve- und...

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Fregatte 126 – Radargerät TRS-4D unter Vertrag

Dass die zukünftige Fregatte 126 das Radargerät TRS-4D erhalten sollte, stand schon länger fest. Nun, am 13. April 2022, konnte Hensoldt den entsprechenden Vertrag unterzeichnen. Für die F126 bedeutet es, dass die Schiffe in der Kombination aus dem Weitbereichsradar TRS-4D/NR und dem APAR Block 2 von Thales Nederland über eine zeitgemäße Ausstattung zur Luft- und Seeraumüberwachung sowie über die für den ESSM erforderlichen Up-/Downlinkfähigkeiten verfügen werden. Wie der Taufkirchner Konzern mitteilt, sind die ersten Lieferungen für 2025 geplant. Weiterhin heißt es in der Pressemitteilung, dass die erste Fregatte F126 voraussichtlich im Jahr 2028 an den Kunden ausgeliefert. Wobei ‚Kunde‘...

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Russland: Fregatte schießt ukrainische Drohne ab

Das russische Verteidigungsministerium gab gestern bekannt (12. April 2022), dass die Fregatte „Admiral Essen“ der Grigorovich-Klasse (Projekt 11356) eine ukrainische Drohne des Typs „Bayraktar“ mit ihren Flugabwehr-Raketen „Shtil“ vor der Westküste der Insel Krim abgeschossen habe. Die navalisierte SA-N-7C/Gollum gehört zur Familie der Buk-Luftabwehr-FK mittlerer Reichweite der russischen Streitkräfte. Sie ist in 12er-Vertikalsilos auf den neueren Einheiten der russischen Marine eingerüstet. Fregatten der Schwarzmeer-Flotte Die vier bisher gebauten Grigorovich-Fregatten (geplant waren sechs) wurden von 2010 bis 2018 auf der Yantar-Werft in Kaliningrad (Königsberg) in der russischen Exklave zwischen Litauen und Polen gebaut und ausgerüstet. Der Bau der Fregatten hatte...

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Spaniens Marine mit neuem Namen

Die „Armada Española“ ist passé! Die spanische Marine trägt seit Franco's Zeiten den Namen „Armada Española“, kein „Real“ davor, denn damals regierte der Generalissimus – und der König stand weit hinten an. Davor hieß sie „Marina Española“ (nach Neustrukturierung Anfang 1900), und davor auch „Marina de Guerra“ (irgendwann im 19. Jahrhundert). Gefühlte Ewigkeiten und diverse katastrophale Niederlagen davor aber trug sie schon den Namen „Armada“ – auch die „Unbesiegbare“, wenn es mal gut lief. Nun soll die Nationalbezeichnung „Española“ gestrichen werden und die spanischen Seestreitkräfte nur noch schnörkellos „Armada“ heißen. Das gilt bereits ab dem 15. März 2022 und...

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Letzte Korvette für die Deutsche Marine?

Am 15. März 2022, wurde Baunummer 10 der Braunschweig-Klasse in Wolgast auf Kiel gelegt. Die zukünftige „Lübeck“ ist die vorerst letzte (?) Einheit des zweiten Loses der Klasse 130 für die Deutsche Marine. Die Korvetten 6 bis 8 befinden sich, ausweislich des aktuellen Rüstungsberichts, in der Ausrüstung in Hamburg. Baunummer 9, die Korvette "Augsburg", ist noch in der Fertigungsphase. Schiffbaulich befinden sich die Boote im Terminplan. Die Auslieferung der ersten des 2. Loses, Korvette „Köln“ (F265), wird in 2023 erwartet, neun Monate später als bei der Auftragserteilung im September 2017 vorgesehen. Bis 2025 soll der Zulauf aller Schiffe beendet...

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