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	Comments on: F126 on Legerwall - Ways out of the German frigate crisis	</title>
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	<description>marine forum</description>
	<lastbuilddate>Tue, 05 Aug 2025 20:28:11 +0000</lastbuilddate>
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		<title>
		By: Gustave Decoster		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gustave Decoster]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 05 Aug 2025 20:28:11 +0000</pubdate>
		<guid ispermalink="false">https://cbmaritim.46181.onlineshophosting.de/?p=47512#comment-2312</guid>

					<description><![CDATA[Geachtete Marineforum,
Nach meine Meinung ist eine eventuelle Rettungsversuch von das originale F126 sehr spät dran und keine Garantie aber ein hohes Risiko, ein scheiterten nicht akzeptabel und irreparabel. Auch hat die Produktion für mich Priorität auf die Politik.

Also mein Vorschlag:
Option 1	: Fregatte A400AMD =&#062; A400ASM =&#062; F126
-	Für den Basis nimmt man schon das F127 Concept
-	Man integriert die sensors &#038; processing systems vorgesehen für die F126, also Combat management system, Radars, Electro-optical systems, Sonar, Communication, Navigation suite, Electronic warfare und decoys. Normal sind die schon bestellt oder in Produktion (die lange Lieferzeit für die AEGIS spielt nun keine Rolle mehr).
-	Man konnte auch die F126 antrieb CODLAD verwenden (Option).
-	Die Bewaffnung sollte man sich schon neu überlegen (Drohnen!).
-	Die Anzahl konnte man sich auch überlegen, (Option 01: 6 F127 ASW) oder (Option 02: 3 F127 ASW und 6 Meko ASW).
-	Die typen Bezeichnung F126 sollte man behalten
Option 02	: 3 F126 und 6 Meko in parallel Produktion
-	Die Konzepte A210 und A300 sind schon überlegt (Vorentwurf) und können also schneller in Produktion. An diese Konzepte könnten auch Dänemark, Norwegen und Schweden (DNS) interessiert sein. Eine gemeinsame Produktion mit eine richtige Aufteilung könnte die Fertigstellung beschleunigen und die Kosten senken.
-	Die A210 ist für Australien optimiert, also muss für Deutschland optimiert werden.
-	Deutschland verfügt schon über mehrere erfahrene Werften und wen die zusammen arbeiten können mehrere schiffen in parallel gebaut werden. Und wenn DNS mitmacht kommen noch mehrere erfahrene Werften dazu.
-	Insgesamt kommen die 6 F126 auf 60.000 Tonnen. Die 6 A210 und die 3 F127 ASW kommen auch auf 60.000 Tonnen und die 6 A300 und die 3 F127 ASW kommen auf 66.000 Tonnen, also viel unterschied in Tonnage ist da nicht nur das man nun 9 Schiffe (1/3 W,1/3 vG und 1/3 aG) zu Verfügung hat und man mehr aufteilen kann (Der GIUK Zone ist nicht klein).
-	Eine ASW optimierte F127 kann 32 Zellen eines VLS behalten und hat auch eventuell Platz für Passive Towed Array, Active array sonar, LUUV, VTOL-UAV, ARCIMS USV, MCM UUV und Mission Modular 533mm heavyweight torpedo tube launchers.
-	Es ist eine grosse Herausforderung aber wir müssen ein grosses Conflict vermeiden und das hat absolut Vorrang. Das sollte schon motivieren.
-	Und bitte gibt die Fregatte minimale Überlebens Chance gegen schwärme billige Drohne, also minimale «Ready to fire ammunition»». Nach Damen F126 Konzept hat man eine Seasnake 27 für Port und eine für Backbord, also verfügt man über 225 rds pro 180° (vergessen wir kurz die 12.7mm). Mit der Seasnake 30 (ABM) sind es 147 pro 180° (insgesamt 294 rds). Nachladen während eine Drohne Schwarm kam man schon vergessen, also Bye Bye F126.
-	Mein Vorschlag wäre eine Seasnake 30 (ABM) vorne und eine hinteren und eine Skyranger 35 (ABM) in der mite und das für Port und Backbord, also 294 rds 30mm und 252 rds 35mm (insgesamt 546 rds) pro 180° (insgesamt 1092 rds). Von der 12.7mm braucht man auch 2 pro 180°. Mit 6 LMG kann man bis 6 Drohne in parallel (6 Zonen) unter Feuer nehmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geachtete Marineforum,<br />
Nach meine Meinung ist eine eventuelle Rettungsversuch von das originale F126 sehr spät dran und keine Garantie aber ein hohes Risiko, ein scheiterten nicht akzeptabel und irreparabel. Auch hat die Produktion für mich Priorität auf die Politik.</p>
<p>Also mein Vorschlag:<br />
Option 1	: Fregatte A400AMD =&gt; A400ASM =&gt; F126<br />
&#8211;	Für den Basis nimmt man schon das F127 Concept<br />
&#8211;	Man integriert die sensors &amp; processing systems vorgesehen für die F126, also Combat management system, Radars, Electro-optical systems, Sonar, Communication, Navigation suite, Electronic warfare und decoys. Normal sind die schon bestellt oder in Produktion (die lange Lieferzeit für die AEGIS spielt nun keine Rolle mehr).<br />
&#8211;	Man konnte auch die F126 antrieb CODLAD verwenden (Option).<br />
&#8211;	Die Bewaffnung sollte man sich schon neu überlegen (Drohnen!).<br />
&#8211;	Die Anzahl konnte man sich auch überlegen, (Option 01: 6 F127 ASW) oder (Option 02: 3 F127 ASW und 6 Meko ASW).<br />
&#8211;	Die typen Bezeichnung F126 sollte man behalten<br />
Option 02	: 3 F126 und 6 Meko in parallel Produktion<br />
&#8211;	Die Konzepte A210 und A300 sind schon überlegt (Vorentwurf) und können also schneller in Produktion. An diese Konzepte könnten auch Dänemark, Norwegen und Schweden (DNS) interessiert sein. Eine gemeinsame Produktion mit eine richtige Aufteilung könnte die Fertigstellung beschleunigen und die Kosten senken.<br />
&#8211;	Die A210 ist für Australien optimiert, also muss für Deutschland optimiert werden.<br />
&#8211;	Deutschland verfügt schon über mehrere erfahrene Werften und wen die zusammen arbeiten können mehrere schiffen in parallel gebaut werden. Und wenn DNS mitmacht kommen noch mehrere erfahrene Werften dazu.<br />
&#8211;	Insgesamt kommen die 6 F126 auf 60.000 Tonnen. Die 6 A210 und die 3 F127 ASW kommen auch auf 60.000 Tonnen und die 6 A300 und die 3 F127 ASW kommen auf 66.000 Tonnen, also viel unterschied in Tonnage ist da nicht nur das man nun 9 Schiffe (1/3 W,1/3 vG und 1/3 aG) zu Verfügung hat und man mehr aufteilen kann (Der GIUK Zone ist nicht klein).<br />
&#8211;	Eine ASW optimierte F127 kann 32 Zellen eines VLS behalten und hat auch eventuell Platz für Passive Towed Array, Active array sonar, LUUV, VTOL-UAV, ARCIMS USV, MCM UUV und Mission Modular 533mm heavyweight torpedo tube launchers.<br />
&#8211;	Es ist eine grosse Herausforderung aber wir müssen ein grosses Conflict vermeiden und das hat absolut Vorrang. Das sollte schon motivieren.<br />
&#8211;	Und bitte gibt die Fregatte minimale Überlebens Chance gegen schwärme billige Drohne, also minimale «Ready to fire ammunition»». Nach Damen F126 Konzept hat man eine Seasnake 27 für Port und eine für Backbord, also verfügt man über 225 rds pro 180° (vergessen wir kurz die 12.7mm). Mit der Seasnake 30 (ABM) sind es 147 pro 180° (insgesamt 294 rds). Nachladen während eine Drohne Schwarm kam man schon vergessen, also Bye Bye F126.<br />
&#8211;	Mein Vorschlag wäre eine Seasnake 30 (ABM) vorne und eine hinteren und eine Skyranger 35 (ABM) in der mite und das für Port und Backbord, also 294 rds 30mm und 252 rds 35mm (insgesamt 546 rds) pro 180° (insgesamt 1092 rds). Von der 12.7mm braucht man auch 2 pro 180°. Mit 6 LMG kann man bis 6 Drohne in parallel (6 Zonen) unter Feuer nehmen.</p>
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		<title>
		By: Torge Milthaler		</title>
		<link>https://cbmaritim.46181.onlineshophosting.de/en/f126-on-legerwall-ways-out-of-the-german-frigate-crisis/#comment-2304</link>

		<dc:creator><![CDATA[Torge Milthaler]]></dc:creator>
		<pubdate>Sat, 02 Aug 2025 19:39:38 +0000</pubdate>
		<guid ispermalink="false">https://cbmaritim.46181.onlineshophosting.de/?p=47512#comment-2304</guid>

					<description><![CDATA[Das F126-Debakel als Chance – Plädoyer für eine strategische Flottenarchitektur

Das Desaster um die Fregatte F126 ist mehr als nur ein weiteres gescheitertes Rüstungsprojekt; es ist eine strategische Zäsur für Deutschland und die Deutsche Marine. Während die bereitgestellten Artikel die schmerzhaften Details der Verzögerungen, Kostenexplosionen und industriepolitischen Verwerfungen analysieren, bleiben die vorgeschlagenen Lösungsansätze in einem reaktiven „Entweder-oder“-Denken verhaftet. Angesichts der dramatisch veränderten Sicherheitslage reicht es nicht, nur die nächste Fähigkeitslücke zu stopfen. Deutschland benötigt jetzt eine mutige, zweistufige Vision für seine Seemacht, die Pragmatismus mit technologischem Fortschritt verbindet.

Die vorgestellten Optionen – ein Neustart unter deutscher Führung, der alleinige Fokus auf die F127, eine reine MEKO-A200-Zwischenlösung oder der isolierte Einsatz unbemannter Systeme – greifen jede für sich zu kurz. Sie lösen entweder das akute Zeitproblem nicht, schaffen neue Fähigkeitslücken oder verkennen das revolutionäre Potenzial der Technologie.

Es ist Zeit für eine fünfte Option, die die Stärken der bestehenden Vorschläge in einer zusammenhängenden Gesamtstrategie bündelt.


Option 5: Die zweistufige Flotte – Pragmatismus jetzt, Dominanz später

Diese Option sieht eine entschieden Neuausrichtung vor, die auf zwei komplementären Säulen ruht:


1. Sofortmaßnahme: Beschaffung leichter Fregatten als Rückgrat der Bündnisverteidigung. 

Anstatt den Koma-Patienten F126 künstlich am Leben zu erhalten, sollte man Abschied nehmen und durch die schnelle Beschaffung einer ausreichenden Anzahl bewährter, leichter Fregatten der MEKO-A200-Klasse (ca. 3.700 t) kompensiert werden. Diese ca. 12 Schiffe schließen die Lücke zwischen den Korvetten der K130-Klasse und den zukünftigen schweren Einheiten der F127-Klasse. Mit einer robusten Ausstattung für ihre Größe von rund 32 VLS-Zellen liegt der Fokus klar auf der reinen Landes- und Bündnisverteidigung in Europas Randmeeren. Ihre primäre Aufgabe: maritime Präsenz zeigen und potenzielle Gegner wie Russland im Baltikum und im Nordatlantik binden.


2. Strategische Zukunft: Die F127 als schwere, global agierende Plattform. 

Parallel dazu wird die Entwicklung und der Bau der schweren Fregatten der F127-Klasse (ca. 10.000–12.000 t) mit höchster Priorität vorangetrieben. Diese Einheiten sind mehr als nur Luftverteidigungsschiffe. Sie sind das künftige Rückgrat der Marine zur Sicherung der globalen Seewege, von denen Deutschland als Exportnation existenziell abhängig ist. Ihre Aufgabe ist die Sicherung der Handelswege und die Gewährleistung einer grundlegenden Handlungsfreiheit auf den Weltmeeren.

Der entscheidende Vorteil dieser Strategie liegt in der intelligenten Kombination bemannter und unbemannter Systeme. Durch die vorgezogene Beschaffung, allein oder mit engen Verbündeten, einer achtbaren Anzahl von Large Remote Missile Vessels (LRMV) als unbemannte, aber schwer bewaffnete Begleitungen für die F127 wird deren Kampfkraft exponentiell gesteigert. Eine F127, die nur LRMVs kommandiert, agiert als ein verteiltes, schwer zu bekämpfendes System, dessen kombinierte Feuerkraft die einer heutigen Arleigh-Burke-Klasse potenziell übersteigen kann.


Der strategische Imperativ: Russland die Initiative nehmen

Dieser Ansatz ist auch eine direkte Antwort auf die geostrategische Herausforderung durch Russland. Eine starke und präsente deutsche Marine, die glaubhaft weitreichend auf See- und Landziele wirken kann, zwingt Moskau, seine knappen militärischen Ressourcen aufzuteilen. Statt sich ausschließlich auf den Landkrieg in Osteuropa vorbereiten zu können, müsste Russland erhebliche Mittel in die Verteidigung seiner maritimen Flanken und strategischen Zentren investieren.

Nur Unwissende überlassen dem Gegner die Wahl des Schlachtfeldes.

Ein Tomahawk Block Vb, von einer Fregatte oder einem LRMV abgefeuert, hat eine Reichweite von über 1.670 km und kann strategische Ziele tief im Hinterland des Gegners treffen. In Kombination mit weniger reichweitenstarken, aber ökonomisch attraktiveren Vorgängermodellen ermöglicht diese ein ressourceneffizientes Wirken. Allein die Existenz dieser Fähigkeit verändert die Kalkulation des Gegners fundamental und stärkt die Abschreckung der NATO erheblich. Insbesondere wenn man das Land mit einer der längsten Küsten überhaupt ist.

Das F126-Debakel muss der Weckruf sein, von der reinen Mangelverwaltung zu einer proaktiven, strategisch fundierten Flottenplanung überzugehen. Option 5 bietet diesen Weg: Sie ist pragmatisch in der Umsetzung, visionär im Anspruch und stellt sicher, dass die Deutsche Marine nicht nur eine Lücke füllt, sondern die technologischen und strategischen Werkzeuge erhält, um Deutschlands, Europas und NATO Sicherheit und Interessen im 21. Jahrhundert wirksam zu verteidigen. Es ist Zeit für eine mutige Entscheidung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das F126-Debakel als Chance – Plädoyer für eine strategische Flottenarchitektur</p>
<p>Das Desaster um die Fregatte F126 ist mehr als nur ein weiteres gescheitertes Rüstungsprojekt; es ist eine strategische Zäsur für Deutschland und die Deutsche Marine. Während die bereitgestellten Artikel die schmerzhaften Details der Verzögerungen, Kostenexplosionen und industriepolitischen Verwerfungen analysieren, bleiben die vorgeschlagenen Lösungsansätze in einem reaktiven „Entweder-oder“-Denken verhaftet. Angesichts der dramatisch veränderten Sicherheitslage reicht es nicht, nur die nächste Fähigkeitslücke zu stopfen. Deutschland benötigt jetzt eine mutige, zweistufige Vision für seine Seemacht, die Pragmatismus mit technologischem Fortschritt verbindet.</p>
<p>Die vorgestellten Optionen – ein Neustart unter deutscher Führung, der alleinige Fokus auf die F127, eine reine MEKO-A200-Zwischenlösung oder der isolierte Einsatz unbemannter Systeme – greifen jede für sich zu kurz. Sie lösen entweder das akute Zeitproblem nicht, schaffen neue Fähigkeitslücken oder verkennen das revolutionäre Potenzial der Technologie.</p>
<p>Es ist Zeit für eine fünfte Option, die die Stärken der bestehenden Vorschläge in einer zusammenhängenden Gesamtstrategie bündelt.</p>
<p>Option 5: Die zweistufige Flotte – Pragmatismus jetzt, Dominanz später</p>
<p>Diese Option sieht eine entschieden Neuausrichtung vor, die auf zwei komplementären Säulen ruht:</p>
<p>1. Sofortmaßnahme: Beschaffung leichter Fregatten als Rückgrat der Bündnisverteidigung. </p>
<p>Anstatt den Koma-Patienten F126 künstlich am Leben zu erhalten, sollte man Abschied nehmen und durch die schnelle Beschaffung einer ausreichenden Anzahl bewährter, leichter Fregatten der MEKO-A200-Klasse (ca. 3.700 t) kompensiert werden. Diese ca. 12 Schiffe schließen die Lücke zwischen den Korvetten der K130-Klasse und den zukünftigen schweren Einheiten der F127-Klasse. Mit einer robusten Ausstattung für ihre Größe von rund 32 VLS-Zellen liegt der Fokus klar auf der reinen Landes- und Bündnisverteidigung in Europas Randmeeren. Ihre primäre Aufgabe: maritime Präsenz zeigen und potenzielle Gegner wie Russland im Baltikum und im Nordatlantik binden.</p>
<p>2. Strategische Zukunft: Die F127 als schwere, global agierende Plattform. </p>
<p>Parallel dazu wird die Entwicklung und der Bau der schweren Fregatten der F127-Klasse (ca. 10.000–12.000 t) mit höchster Priorität vorangetrieben. Diese Einheiten sind mehr als nur Luftverteidigungsschiffe. Sie sind das künftige Rückgrat der Marine zur Sicherung der globalen Seewege, von denen Deutschland als Exportnation existenziell abhängig ist. Ihre Aufgabe ist die Sicherung der Handelswege und die Gewährleistung einer grundlegenden Handlungsfreiheit auf den Weltmeeren.</p>
<p>Der entscheidende Vorteil dieser Strategie liegt in der intelligenten Kombination bemannter und unbemannter Systeme. Durch die vorgezogene Beschaffung, allein oder mit engen Verbündeten, einer achtbaren Anzahl von Large Remote Missile Vessels (LRMV) als unbemannte, aber schwer bewaffnete Begleitungen für die F127 wird deren Kampfkraft exponentiell gesteigert. Eine F127, die nur LRMVs kommandiert, agiert als ein verteiltes, schwer zu bekämpfendes System, dessen kombinierte Feuerkraft die einer heutigen Arleigh-Burke-Klasse potenziell übersteigen kann.</p>
<p>Der strategische Imperativ: Russland die Initiative nehmen</p>
<p>Dieser Ansatz ist auch eine direkte Antwort auf die geostrategische Herausforderung durch Russland. Eine starke und präsente deutsche Marine, die glaubhaft weitreichend auf See- und Landziele wirken kann, zwingt Moskau, seine knappen militärischen Ressourcen aufzuteilen. Statt sich ausschließlich auf den Landkrieg in Osteuropa vorbereiten zu können, müsste Russland erhebliche Mittel in die Verteidigung seiner maritimen Flanken und strategischen Zentren investieren.</p>
<p>Nur Unwissende überlassen dem Gegner die Wahl des Schlachtfeldes.</p>
<p>Ein Tomahawk Block Vb, von einer Fregatte oder einem LRMV abgefeuert, hat eine Reichweite von über 1.670 km und kann strategische Ziele tief im Hinterland des Gegners treffen. In Kombination mit weniger reichweitenstarken, aber ökonomisch attraktiveren Vorgängermodellen ermöglicht diese ein ressourceneffizientes Wirken. Allein die Existenz dieser Fähigkeit verändert die Kalkulation des Gegners fundamental und stärkt die Abschreckung der NATO erheblich. Insbesondere wenn man das Land mit einer der längsten Küsten überhaupt ist.</p>
<p>Das F126-Debakel muss der Weckruf sein, von der reinen Mangelverwaltung zu einer proaktiven, strategisch fundierten Flottenplanung überzugehen. Option 5 bietet diesen Weg: Sie ist pragmatisch in der Umsetzung, visionär im Anspruch und stellt sicher, dass die Deutsche Marine nicht nur eine Lücke füllt, sondern die technologischen und strategischen Werkzeuge erhält, um Deutschlands, Europas und NATO Sicherheit und Interessen im 21. Jahrhundert wirksam zu verteidigen. Es ist Zeit für eine mutige Entscheidung.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		By: Axel		</title>
		<link>https://cbmaritim.46181.onlineshophosting.de/en/f126-on-legerwall-ways-out-of-the-german-frigate-crisis/#comment-2302</link>

		<dc:creator><![CDATA[Axel]]></dc:creator>
		<pubdate>Sat, 02 Aug 2025 13:46:19 +0000</pubdate>
		<guid ispermalink="false">https://cbmaritim.46181.onlineshophosting.de/?p=47512#comment-2302</guid>

					<description><![CDATA[Die Bewaffnung der F126 ist eher unterdurchschnittlich so dass wir uns weiterhin nicht durchs Rote Meer wagen können. Eine hochmodernen Fregatte nur mit 16 Zellen des lebensnotwendigen Mk 41 Vertical Launching System auszustatten, wo zu ? 16 sind weder für defensive noch aktive Handlungen genug. Die seit 1991 in Dienst stehenden Lenkwaffenzerstörer der Arleigh-Burke-Klasse haben 96 Zellen.
Auch die ASW Fähigkeiten sind eher durchschnittlich vielleicht hätte man von Anfang an auf einen Lenkwaffenzerstörer und einen U-Bootjäger setzen sollen.
Irgendwie erinnert mich das an die eierlegende wollmilchsau.

Gruß Axel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bewaffnung der F126 ist eher unterdurchschnittlich so dass wir uns weiterhin nicht durchs Rote Meer wagen können. Eine hochmodernen Fregatte nur mit 16 Zellen des lebensnotwendigen Mk 41 Vertical Launching System auszustatten, wo zu ? 16 sind weder für defensive noch aktive Handlungen genug. Die seit 1991 in Dienst stehenden Lenkwaffenzerstörer der Arleigh-Burke-Klasse haben 96 Zellen.<br />
Auch die ASW Fähigkeiten sind eher durchschnittlich vielleicht hätte man von Anfang an auf einen Lenkwaffenzerstörer und einen U-Bootjäger setzen sollen.<br />
Irgendwie erinnert mich das an die eierlegende wollmilchsau.</p>
<p>Gruß Axel</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		By: Karsten Schneider		</title>
		<link>https://cbmaritim.46181.onlineshophosting.de/en/f126-on-legerwall-ways-out-of-the-german-frigate-crisis/#comment-2301</link>

		<dc:creator><![CDATA[Karsten Schneider]]></dc:creator>
		<pubdate>Sat, 02 Aug 2025 07:41:33 +0000</pubdate>
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					<description><![CDATA[Sicherlich ist die Auffassung von Herrn Lundt in Deutschland zur Zeit nicht unpopulär. Sie basiert allerdings auf einigen Irrtümern. So ergeben sich die Rüstungsschwerpunkte der Nationen - in Brüssel sorgfältig abgestimmt - aus den Planungen der NATO. Dabei spielt die geographische Lage sicher eine Rolle, aber nicht unbedingt die entscheidende.

Noch vor wenigen Tagen konnte man lesen, dass die Anzahl der Fregatten F 127 von fünf auf acht aufgestockt werden soll, weil die NATO von Deutschland 18 Fregatten fordert. An anderer Stelle hört man, dass es aus diesem Grund auch mehr U-Boote geben soll als die gegenwärtigen sechs.

Woraus erklärt sich diese NATO-Forderung nach mehr Marine? Dazu empfiehlt sich ein Blick zurück. Als Deutschland 1955 der NATO beitrat, war es erstmals in seiner Geschichte mit den großen Seemächten verbündet. Das waren nicht nur die USA, sondern zu jener Zeit auch Großbritannien und Frankreich. In einer Situation, die durch die sowjetische Bedrohung in Mitteleuropa gekennzeichnet war, war es selbstverständlich, dass sich Deutschland auf die Landverteidigung Mitteleuropas konzentriert.

Seitdem hat sich viel getan. Deutschland ist zu einer der größten Handelsnationen der Welt aufgestiegen und wickelt einen Großteil dieses Handels über See ab. Es hat also maritime Interessen, die weit über die Ostsee hinaus reichen. Auch bei den großen Seemächten hat sich etwas verändert. Großbritannien und Frankreich haben aus verschiedenen Gründen ihre Marinen erheblich reduzieren müssen. Zugleich haben die USA zu erkennen gegeben, dass sie für die Aufgaben der NATO im Nordatlantik künftig deutlich weniger Kräfte bereitstellen werden. Das ist nicht nur eine Folge Trump‘scher Politik, sondern auch der größeren Herausforderungen im Pazifik.

Vor diesem Hintergrund sind die Mehrforderungen der NATO an Deutschland verständlich und logisch. Auch ohne die NATO hätte Deutschland zu einem ähnlichen Schluss kommen müssen. Im Roten Meer hat sich gezeigt, dass unsere Kräfte für den Schutz der Seewege nur sehr bedingt ausreichen. Gleichzeitig ist im Nordatlantik ganz offensichtlich ein Vakuum westlicher Streitkräfte entstanden, in das Andere gerne hinein stoßen möchten, China genauso wie Russland. Beides ist für uns nicht akzeptabel.

Die Idee, Aufgaben im Bündnis so zu verteilen wie hier vorgeschlagen, ist nicht neu. Aus vielen Gründen, militärischen, politischen und auch historischen, sind solche Ansätze immer verworfen worden. Ich denke, dass es dabei auch bleiben wird, und Deutschland ausgewogene Streitkräfte in allen Dimensionen benötigt - mit einem eher steigenden als fallenden Anteil der Marine.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sicherlich ist die Auffassung von Herrn Lundt in Deutschland zur Zeit nicht unpopulär. Sie basiert allerdings auf einigen Irrtümern. So ergeben sich die Rüstungsschwerpunkte der Nationen &#8211; in Brüssel sorgfältig abgestimmt &#8211; aus den Planungen der NATO. Dabei spielt die geographische Lage sicher eine Rolle, aber nicht unbedingt die entscheidende.</p>
<p>Noch vor wenigen Tagen konnte man lesen, dass die Anzahl der Fregatten F 127 von fünf auf acht aufgestockt werden soll, weil die NATO von Deutschland 18 Fregatten fordert. An anderer Stelle hört man, dass es aus diesem Grund auch mehr U-Boote geben soll als die gegenwärtigen sechs.</p>
<p>Woraus erklärt sich diese NATO-Forderung nach mehr Marine? Dazu empfiehlt sich ein Blick zurück. Als Deutschland 1955 der NATO beitrat, war es erstmals in seiner Geschichte mit den großen Seemächten verbündet. Das waren nicht nur die USA, sondern zu jener Zeit auch Großbritannien und Frankreich. In einer Situation, die durch die sowjetische Bedrohung in Mitteleuropa gekennzeichnet war, war es selbstverständlich, dass sich Deutschland auf die Landverteidigung Mitteleuropas konzentriert.</p>
<p>Seitdem hat sich viel getan. Deutschland ist zu einer der größten Handelsnationen der Welt aufgestiegen und wickelt einen Großteil dieses Handels über See ab. Es hat also maritime Interessen, die weit über die Ostsee hinaus reichen. Auch bei den großen Seemächten hat sich etwas verändert. Großbritannien und Frankreich haben aus verschiedenen Gründen ihre Marinen erheblich reduzieren müssen. Zugleich haben die USA zu erkennen gegeben, dass sie für die Aufgaben der NATO im Nordatlantik künftig deutlich weniger Kräfte bereitstellen werden. Das ist nicht nur eine Folge Trump‘scher Politik, sondern auch der größeren Herausforderungen im Pazifik.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund sind die Mehrforderungen der NATO an Deutschland verständlich und logisch. Auch ohne die NATO hätte Deutschland zu einem ähnlichen Schluss kommen müssen. Im Roten Meer hat sich gezeigt, dass unsere Kräfte für den Schutz der Seewege nur sehr bedingt ausreichen. Gleichzeitig ist im Nordatlantik ganz offensichtlich ein Vakuum westlicher Streitkräfte entstanden, in das Andere gerne hinein stoßen möchten, China genauso wie Russland. Beides ist für uns nicht akzeptabel.</p>
<p>Die Idee, Aufgaben im Bündnis so zu verteilen wie hier vorgeschlagen, ist nicht neu. Aus vielen Gründen, militärischen, politischen und auch historischen, sind solche Ansätze immer verworfen worden. Ich denke, dass es dabei auch bleiben wird, und Deutschland ausgewogene Streitkräfte in allen Dimensionen benötigt &#8211; mit einem eher steigenden als fallenden Anteil der Marine.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		By: Jens Lundt		</title>
		<link>https://cbmaritim.46181.onlineshophosting.de/en/f126-on-legerwall-ways-out-of-the-german-frigate-crisis/#comment-2296</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jens Lundt]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 01 Aug 2025 12:02:20 +0000</pubdate>
		<guid ispermalink="false">https://cbmaritim.46181.onlineshophosting.de/?p=47512#comment-2296</guid>

					<description><![CDATA[Deutschland ist Teil eines Bündnisses. Welcher Rüstungsschwerpunkt  welcher Nation zukommt, ergibt sich aus der jeweiligen geographischen Lage. Hier kommt den Osteuropäischen Ländern von den baltischen Republiken über Polen, Tschechien bis Bulgarien und Rumänien die Aufgabe zu, ein starkes Heer zu unterhalten bzw. zu schaffen. England und Frankreich sind für die Hochseemarine und die atomare Bewaffnung zuständig. Griechenland, Italien und Spanien sollen sich ums Mittelmeer kümmern.

Und Deutschland gibt dem ganzen den Luftschirm. Bei F-35 und Eurofighter darf nicht gespart werden. Das Geld, das wir in &quot;Schlachtschiffe&quot; stecken, würde da fehlen.

Die Fregatten 126 und 127 sind demzufolge zu teuer und total überproportioniert. Für die Ostsee brauchen wir lediglich Küsten - U-boote, Raketenschnellboote/Korvetten und Minensucher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschland ist Teil eines Bündnisses. Welcher Rüstungsschwerpunkt  welcher Nation zukommt, ergibt sich aus der jeweiligen geographischen Lage. Hier kommt den Osteuropäischen Ländern von den baltischen Republiken über Polen, Tschechien bis Bulgarien und Rumänien die Aufgabe zu, ein starkes Heer zu unterhalten bzw. zu schaffen. England und Frankreich sind für die Hochseemarine und die atomare Bewaffnung zuständig. Griechenland, Italien und Spanien sollen sich ums Mittelmeer kümmern.</p>
<p>Und Deutschland gibt dem ganzen den Luftschirm. Bei F-35 und Eurofighter darf nicht gespart werden. Das Geld, das wir in &#8222;Schlachtschiffe&#8220; stecken, würde da fehlen.</p>
<p>Die Fregatten 126 und 127 sind demzufolge zu teuer und total überproportioniert. Für die Ostsee brauchen wir lediglich Küsten &#8211; U-boote, Raketenschnellboote/Korvetten und Minensucher.</p>
]]></content:encoded>
		
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