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	Comments on: Kieler Woche: Update Russian activities	</title>
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	<description>marine forum</description>
	<lastbuilddate>Sun, 04 Aug 2024 18:14:32 +0000</lastbuilddate>
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		<title>
		By: Karsten Schneider		</title>
		<link>https://cbmaritim.46181.onlineshophosting.de/en/kieler-woche-review-russian-activities/#comment-1491</link>

		<dc:creator><![CDATA[Karsten Schneider]]></dc:creator>
		<pubdate>Sun, 04 Aug 2024 18:14:32 +0000</pubdate>
		<guid ispermalink="false">https://cbmaritim.46181.onlineshophosting.de/?p=38645#comment-1491</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Diskutanten, in meinen Augen haben Sie beide einen Punkt. Natürlich ist es eine Aufgabe der Marine, militärische Aktivitäten vor unseren Küsten zu beobachten und, wenn man es so ausdrücken will, fremde Kriegs- und Hilfsschiffe in diesem Bereich zu beschatten. Das hat mit den zivilen, polizeilichen Aufgaben der Bundespolizei (See) zunächst einmal gar nichts zu tun. Deren Aufgabe ist es festzustellen, ob sich derartige Fahrzeuge an geltendes Recht halten. Militärische Aktivitäten klärt die BPol (See) nicht auf.

Aufgrund der verschärften Sicherheitslage stimmen sich Marine und BPol (See) inzwischen sehr viel enger ab als in der Vergangenheit, und offensichtlich ist das BSH auch in diese Abstimmung einbezogen (FS Deneb). Die wichtige Nachricht an die Russen ist, dass sie von den deutschen Behörden genau im Auge behalten werden.

Früher hatte die Marine für solche Aufträge mehr eigene Kapazitäten, so z.B. immer ein Bereitschaftsboot Ostsee. Dafür gibt es zzt. einfach zu wenige Flaggenstöcke. U.a. deshalb plant sie ja in ihrem Konzept Kurs 2035+ mit einer größeren Zahl optional bemannter Überwasserfahrzeuge. Es geht darum, wieder mehr Marinepräsenz in unseren eigenen Gewässern zeigen zu können.

Im übrigen glaube ich nicht, dass sich die Russen totlachen über unsere Präsenz. Die Tatsache, dass sie einen alten Tanker, der aus dem Mittelmeer kommt, durch eine Korvette begleiten lassen, zeigt, dass sie uns sehr ernst nehmen. Sie sind sich nicht mehr sicher, wie wir auf einen solchen Transit reagieren, der in früheren Zeiten ein problemloser Standard war. Ich gehe davon aus, dass die Lage an Bord eher angespannt war als zum Lachen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Diskutanten, in meinen Augen haben Sie beide einen Punkt. Natürlich ist es eine Aufgabe der Marine, militärische Aktivitäten vor unseren Küsten zu beobachten und, wenn man es so ausdrücken will, fremde Kriegs- und Hilfsschiffe in diesem Bereich zu beschatten. Das hat mit den zivilen, polizeilichen Aufgaben der Bundespolizei (See) zunächst einmal gar nichts zu tun. Deren Aufgabe ist es festzustellen, ob sich derartige Fahrzeuge an geltendes Recht halten. Militärische Aktivitäten klärt die BPol (See) nicht auf.</p>
<p>Aufgrund der verschärften Sicherheitslage stimmen sich Marine und BPol (See) inzwischen sehr viel enger ab als in der Vergangenheit, und offensichtlich ist das BSH auch in diese Abstimmung einbezogen (FS Deneb). Die wichtige Nachricht an die Russen ist, dass sie von den deutschen Behörden genau im Auge behalten werden.</p>
<p>Früher hatte die Marine für solche Aufträge mehr eigene Kapazitäten, so z.B. immer ein Bereitschaftsboot Ostsee. Dafür gibt es zzt. einfach zu wenige Flaggenstöcke. U.a. deshalb plant sie ja in ihrem Konzept Kurs 2035+ mit einer größeren Zahl optional bemannter Überwasserfahrzeuge. Es geht darum, wieder mehr Marinepräsenz in unseren eigenen Gewässern zeigen zu können.</p>
<p>Im übrigen glaube ich nicht, dass sich die Russen totlachen über unsere Präsenz. Die Tatsache, dass sie einen alten Tanker, der aus dem Mittelmeer kommt, durch eine Korvette begleiten lassen, zeigt, dass sie uns sehr ernst nehmen. Sie sind sich nicht mehr sicher, wie wir auf einen solchen Transit reagieren, der in früheren Zeiten ein problemloser Standard war. Ich gehe davon aus, dass die Lage an Bord eher angespannt war als zum Lachen.</p>
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		<title>
		By: Klaus Klages		</title>
		<link>https://cbmaritim.46181.onlineshophosting.de/en/kieler-woche-review-russian-activities/#comment-1472</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus Klages]]></dc:creator>
		<pubdate>Sun, 28 Jul 2024 08:53:18 +0000</pubdate>
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					<description><![CDATA[In reply to &lt;a href=&quot;https://cbmaritim.46181.onlineshophosting.de/en/kieler-woche-review-russian-activities/#comment-1435&quot;&gt;Matthias Roesner&lt;/a&gt;.

Sehr geehrter Herr Kapitänleutnant der Reserve Roesner,

als ehemaliger Marineoffizier wissen Sie, dass die Streitkräfte nach Artikel 87a GG zur Verteidigung eingesetzt werden und der Einsatz im Inneren der Bundesrepublik Deutschland durch Artikel 35 GG (gegenseitige Rechts- und Amtshilfe) geregelt wird.
Ergo ist es in Friedenszeiten keine Aufgabe für die Marine und hat deshalb auch nichts mit „Deeskalation befohlen“ zu tun. Es ist gem. Bundespolizeigesetz schlicht Aufgabe der Bundespolizei See, die seewärtigen Außengrenzen unseres Landes zu schützen. Darunter fällt auch die Überwachung und Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs an der maritimen Schengen-Außengrenze und die Überwachung der Seegebiete und des Schiffsverkehrs in Ost- und Nordsee bezüglich der Einhaltung der schifffahrtpolizeilichen Bestimmungen außerhalb des Küstenmeeres.

Die Bundespolizei See hat dazu einen informativen Link:
https://www.bundespolizei.de/Web/DE/03Unsere-Aufgaben/05Grenzpolizei-auf-See/Grenzpolizei-auf-See_node.html

Mit freundlichem Gruß
Klaus Klages
Redaktion cbmaritim.46181.onlineshophosting.de]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In reply to <a href="https://cbmaritim.46181.onlineshophosting.de/en/kieler-woche-review-russian-activities/#comment-1435">Matthias Roesner</a>.</p>
<p>Sehr geehrter Herr Kapitänleutnant der Reserve Roesner,</p>
<p>als ehemaliger Marineoffizier wissen Sie, dass die Streitkräfte nach Artikel 87a GG zur Verteidigung eingesetzt werden und der Einsatz im Inneren der Bundesrepublik Deutschland durch Artikel 35 GG (gegenseitige Rechts- und Amtshilfe) geregelt wird.<br />
Ergo ist es in Friedenszeiten keine Aufgabe für die Marine und hat deshalb auch nichts mit „Deeskalation befohlen“ zu tun. Es ist gem. Bundespolizeigesetz schlicht Aufgabe der Bundespolizei See, die seewärtigen Außengrenzen unseres Landes zu schützen. Darunter fällt auch die Überwachung und Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs an der maritimen Schengen-Außengrenze und die Überwachung der Seegebiete und des Schiffsverkehrs in Ost- und Nordsee bezüglich der Einhaltung der schifffahrtpolizeilichen Bestimmungen außerhalb des Küstenmeeres.</p>
<p>Die Bundespolizei See hat dazu einen informativen Link:<br />
<a href="https://www.bundespolizei.de/Web/DE/03Unsere-Aufgaben/05Grenzpolizei-auf-See/Grenzpolizei-auf-See_node.html" rel="nofollow ugc">https://www.bundespolizei.de/Web/DE/03Unsere-Aufgaben/05Grenzpolizei-auf-See/Grenzpolizei-auf-See_node.html</a></p>
<p>Mit freundlichem Gruß<br />
Klaus Klages<br />
Redaktion cbmaritim.46181.onlineshophosting.de</p>
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		By: Matthias Roesner		</title>
		<link>https://cbmaritim.46181.onlineshophosting.de/en/kieler-woche-review-russian-activities/#comment-1435</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matthias Roesner]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 05 Jul 2024 08:26:00 +0000</pubdate>
		<guid ispermalink="false">https://cbmaritim.46181.onlineshophosting.de/?p=38645#comment-1435</guid>

					<description><![CDATA[Wieso erfolgte die Beschattung durch ein Schiff der BP See? Hatte die Marine &quot;nix mehr greifbar&quot; (wegen der Kieler Woche) oder war &quot;Deeskalation befohlen&quot; (Polizeiboot statt Kriegsschiff)? Ich finde das nicht gut, das hat bei der russischen Besatzung sicher nur für allgemeines Feixen über die Deutschen gesorgt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieso erfolgte die Beschattung durch ein Schiff der BP See? Hatte die Marine &#8222;nix mehr greifbar&#8220; (wegen der Kieler Woche) oder war &#8222;Deeskalation befohlen&#8220; (Polizeiboot statt Kriegsschiff)? Ich finde das nicht gut, das hat bei der russischen Besatzung sicher nur für allgemeines Feixen über die Deutschen gesorgt.</p>
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