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	Comments on: On this occasion	</title>
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		By: Matthias Roesner		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthias Roesner]]></dc:creator>
		<pubdate>Sat, 19 Mar 2022 12:43:49 +0000</pubdate>
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					<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Admiral Kähler,

wenn das &quot;wir&quot; in Ihrem Artikel stehen soll für &quot;die große Mehrheit des Volkes und der Bundeswehr/Marine&quot;, so bin ich völlig Ihrer Meinung.
Sollte es aber bedeuten &quot;wir alle zu 100 %&quot;, so müßte ich widersprechen.
Es gab immer einen geringen Anteil von Leuten, die sich nicht von der allgemeinen Euphorie haben anstecken lassen. Nur wollte die in der Öffentlichkeit und innerhalb der Bundeswehr/Marine niemand hören und sie wurden als &quot;Kalte Krieger&quot; und &quot;Ewiggestrige&quot; abgekanzelt. Einer von diesen bin auch ich. Ich hatte in den 80ern kein Problem damit, meinen Dienst als Marineoffizier vom Einsatz her zu denken. Nur dies schien mir seelisch tragfähig genug für den Ernstfall.  
Der russische Angriff vom 24.02.2022 hat mich geschockt, aber dies ist schnell der Erkenntnis gewichen, daß dieser Schritt angesichts der Vorgeschichte des Ukraine-Konflikts seit 2014 eigentlich irgendwann zu erwarten war. Insofern komme ich mir jetzt nicht so vor, als sei mir der langjährig tragende Boden unter den Füßen weggezogen worden.
Ich hoffe daher sehr, daß die &quot;Zeitenwende&quot; kein Strohfeuer bleibt und Streitkräfte in unserem Land ein für alle Mal als Vorsorgemittel zur eigenen Sicherheit begriffen werden, die man sich immer hält, nicht nur wenn es rundum nach Pulver riecht, und die immer adäquat ausgerüstet sind und regelmäßig auf dem neuesten Stand gehalten werden, auch und gerade in &quot;ruhigen&quot; Zeiten. Wie wir jetzt gesehen haben, kann niemand verläßlich vorhersagen, wie lange die &quot;ruhigen Zeiten&quot; jeweils andauern. Und das Kippen der Lage kann über Nacht kommen - so wie gerade erlebt.
Für dieses Ziel werde ich in der Öffentlichkeit auch künftig mit Nachdruck argumentieren.

Mit freundlichen Grüßen

Matthias Roesner, KptLt d. Res., Crew 07/82]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Admiral Kähler,</p>
<p>wenn das &#8222;wir&#8220; in Ihrem Artikel stehen soll für &#8222;die große Mehrheit des Volkes und der Bundeswehr/Marine&#8220;, so bin ich völlig Ihrer Meinung.<br />
Sollte es aber bedeuten &#8222;wir alle zu 100 %&#8220;, so müßte ich widersprechen.<br />
Es gab immer einen geringen Anteil von Leuten, die sich nicht von der allgemeinen Euphorie haben anstecken lassen. Nur wollte die in der Öffentlichkeit und innerhalb der Bundeswehr/Marine niemand hören und sie wurden als &#8222;Kalte Krieger&#8220; und &#8222;Ewiggestrige&#8220; abgekanzelt. Einer von diesen bin auch ich. Ich hatte in den 80ern kein Problem damit, meinen Dienst als Marineoffizier vom Einsatz her zu denken. Nur dies schien mir seelisch tragfähig genug für den Ernstfall.<br />
Der russische Angriff vom 24.02.2022 hat mich geschockt, aber dies ist schnell der Erkenntnis gewichen, daß dieser Schritt angesichts der Vorgeschichte des Ukraine-Konflikts seit 2014 eigentlich irgendwann zu erwarten war. Insofern komme ich mir jetzt nicht so vor, als sei mir der langjährig tragende Boden unter den Füßen weggezogen worden.<br />
Ich hoffe daher sehr, daß die &#8222;Zeitenwende&#8220; kein Strohfeuer bleibt und Streitkräfte in unserem Land ein für alle Mal als Vorsorgemittel zur eigenen Sicherheit begriffen werden, die man sich immer hält, nicht nur wenn es rundum nach Pulver riecht, und die immer adäquat ausgerüstet sind und regelmäßig auf dem neuesten Stand gehalten werden, auch und gerade in &#8222;ruhigen&#8220; Zeiten. Wie wir jetzt gesehen haben, kann niemand verläßlich vorhersagen, wie lange die &#8222;ruhigen Zeiten&#8220; jeweils andauern. Und das Kippen der Lage kann über Nacht kommen &#8211; so wie gerade erlebt.<br />
Für dieses Ziel werde ich in der Öffentlichkeit auch künftig mit Nachdruck argumentieren.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Matthias Roesner, KptLt d. Res., Crew 07/82</p>
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