Die Norwegische Offshore-Direktion (NOD) hat eine Absichtserklärung für eine Zusammenarbeit mit Dänemark und Grönland unterzeichnet, um neue Daten über Meeresbodenmineralien zu erfassen. Weitere Beteiligte sind das Greenland Institute of Natural Resources und das Geological Survey of Denmark and Greenland.[ds_preview]
Das NOD hat beim Nordischen Ministerrat einen Antrag auf Finanzierung des Projekts gestellt, das den Namen "Knowledge Centre for Responsible Sourcing of Deep-sea Minerals in the Arctic Region" trägt.
Ziel ist es, durch gemeinsame Arbeitssitzungen und Diskussionen ein ‚Wissenszentrum für den verantwortlichen Abbau von Tiefseemineralien in der arktischen Region‘ zu schaffen.
Norwegen ist eines der ersten Länder der Welt, das den Bergbau auf dem Meeresboden erlaubt. Dies ist ein weiterer Schritt in Richtung Kommerzialisierung.
Background:
Der Nordische Rat wurde 1952 von Dänemark, Island, Norwegen und Schweden gegründet. Finnland trat diesem Konsultativgremium 1955 bei.
Der Nordische Rat als parlamentarische Versammlung koordiniert und erarbeitet Empfehlungen für die zwischenstaatlichen Beziehungen der Mitgliedsländer und kommt einmal im Jahr zu einer Vollversammlung zusammen. Der Nordische Ministerrat koordiniert seit 1971 die Zusammenarbeit auf Regierungsebene. Beide haben ein gemeinsames Sekretariat in Kopenhagen.
Estland, Lettland, Litauen und das Bundesland Schleswig-Holstein haben einen Beobachterstatus beim Nordischen Rat.
kdk












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