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	Comments on: USA - Senate to ratify Law of the Sea Convention	</title>
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		By: Prof Dr Uwe Jenisch		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Prof. Dr. Uwe Jenisch]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 11 Apr 2024 10:49:19 +0000</pubdate>
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					<description><![CDATA[Von den rd. 200 Staaten der Welt haben 169, nicht jedoch die USA, das Seerechtsübereinkommen der UN (seit 1994 in Kraft) ratifiziert. Die Enthaltung der USA ist ein deutlicher Beweis für den &quot;Rückzug&quot; aus internationaler Verantwortung. Nun mahnen verantwortungsbewusste US Politiker, Militärs und Wirtschaftsvertreter den Beitritt an, weil sie den Verlust des Zugangs zu marinen Rohstoffen befürchten, die für die neuen &quot;grünen Industrien&quot; erforderlich sind.

Dieser Mahnruf gilt natürlich auch für Deutschland und die gesamte EU. Deutschland, der Bundeswirtschaftsminister, hat bekanntlich zwei Lizenzen zum Tiefseebergbau bei der Internationalen Meeresbodenbehörde der UN erworben (je eine im Pazifik und im Indischen Ozean) und erstaunlich große Rohstoffreserven erkundet. Die deutsche Industrie, namentlich der Auto- und Maschinenbau aber auch die Rüstung, sind bisher ganz überwiegend auf den Import von Metallen aus China angewiesen, wo die Verhüttung kritischer Metalle und Seltener Erden monopolisiert wird. Da ist es ratsam, sich zur Diversifizierung der Lieferketten auch auf den künftigen Tiefseebergbau zu besinnen. Die deutschen Interessen sind dreifach: Rohstoffsicherung, neue Technologien entwickeln, hohe Umweltstandards durchsetzen! Leider gibt es in der Berliner Regierung nur engagierte Unterstützung für die Umweltaspekte. Diese einäugige Sicht hilft nicht weiter. Die vielen Offshore-Windparks und die florierende Offshore Öl-, Gas- und LNG-Produktion zeigen,  dass industrielle Meeresnutzungen umweltverträglich durchgeführt und auch gesellschaftspolitisch toleriert werden. Wo sollen die Rohstoffe für die vielen neuen Elektroautos, Batterien, Windanlagen, Photovoltaik, Rechenzentren und Chips herkommen?

meint Uwe Jenisch, Kiel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von den rd. 200 Staaten der Welt haben 169, nicht jedoch die USA, das Seerechtsübereinkommen der UN (seit 1994 in Kraft) ratifiziert. Die Enthaltung der USA ist ein deutlicher Beweis für den &#8222;Rückzug&#8220; aus internationaler Verantwortung. Nun mahnen verantwortungsbewusste US Politiker, Militärs und Wirtschaftsvertreter den Beitritt an, weil sie den Verlust des Zugangs zu marinen Rohstoffen befürchten, die für die neuen &#8222;grünen Industrien&#8220; erforderlich sind.</p>
<p>Dieser Mahnruf gilt natürlich auch für Deutschland und die gesamte EU. Deutschland, der Bundeswirtschaftsminister, hat bekanntlich zwei Lizenzen zum Tiefseebergbau bei der Internationalen Meeresbodenbehörde der UN erworben (je eine im Pazifik und im Indischen Ozean) und erstaunlich große Rohstoffreserven erkundet. Die deutsche Industrie, namentlich der Auto- und Maschinenbau aber auch die Rüstung, sind bisher ganz überwiegend auf den Import von Metallen aus China angewiesen, wo die Verhüttung kritischer Metalle und Seltener Erden monopolisiert wird. Da ist es ratsam, sich zur Diversifizierung der Lieferketten auch auf den künftigen Tiefseebergbau zu besinnen. Die deutschen Interessen sind dreifach: Rohstoffsicherung, neue Technologien entwickeln, hohe Umweltstandards durchsetzen! Leider gibt es in der Berliner Regierung nur engagierte Unterstützung für die Umweltaspekte. Diese einäugige Sicht hilft nicht weiter. Die vielen Offshore-Windparks und die florierende Offshore Öl-, Gas- und LNG-Produktion zeigen,  dass industrielle Meeresnutzungen umweltverträglich durchgeführt und auch gesellschaftspolitisch toleriert werden. Wo sollen die Rohstoffe für die vielen neuen Elektroautos, Batterien, Windanlagen, Photovoltaik, Rechenzentren und Chips herkommen?</p>
<p>meint Uwe Jenisch, Kiel</p>
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