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	Kommentare zu: Endgültiges &quot;Good Bye Schnellboote&quot;!	</title>
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		Von: Torge Milthaler		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Torge Milthaler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Aug 2025 13:57:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein wirklich toller und auch etwas wehmütiger Artikel, der den Schnellbootlegenden die letzte Ehre erweist! Man spürt vom Artikel den Respekt vor dieser prägenden Ära der Marine.
Dieses Ende ist vielleicht gar kein Abschied, sondern vielmehr der Startschuss für das nächste große Kapitel. Dein Gedanke, hier die Brücke zum Future Combat Surface System (FCSS) zu schlagen, trifft den Nagel auf den Kopf. Es ist faszinierend zu sehen, wie die strategische Notwendigkeit, die einst das Schnellboot hervorbrachte, heute in einer vollkommen neuen Form wiederkehrt.
Vom &quot;Hit-and-Run&quot; zum vernetzten Schwarm
Die Schnellboote der Klasse 143A waren die perfekte Antwort auf die Bedrohungslage ihrer Zeit: plattformzentrierte &quot;Hit-and-Run&quot;-Jäger für die Ostsee. Jedes Boot war eine kleine Festung für sich.
Das FCSS greift diesen Grundgedanken einer schnellen, schlagkräftigen Kraft für die Küstenregionen wieder auf, aber übersetzt ihn in die Kriegsführung des 21. Jahrhunderts. Hier kommt deine Differenzierung ins Spiel, die absolut entscheidend ist:
Geist des Schnellboots, neue Technologie: Besonders spannend ist die Geschwindigkeitsforderung von rund 38 Knoten schon beim Testmuster im Rahmen der Operationellen Experimentation (OPEX), in der finalen Beschaffung kann dies ja noch weiter erhöht werden. Die Marine testet hier also ganz bewusst die Grenzen des technologisch Machbaren aus – quasi ein Stresstest, ob ein unbemanntes System die „Sprint-and-Strike“-Fähigkeit der alten Schnellboote wirklich erben kann.
Das finale FCSS wird von den Tests lernen: Die Erkenntnisse aus der OPEX werden erst zeigen, welcher Kompromiss aus Geschwindigkeit, Reichweite, Seefestigkeit und Nutzlast, also auch Waffenlast für die Doktrin der „verteilten maritimen Schlagkraft“ am sinnvollsten ist. Aber allein die Tatsache, dass eine solch hohe Geschwindigkeit für die Erprobung gefordert wird, zeigt, dass der Geist des Schnellboots im konzeptionellen Herzen des FCSS weiterlebt.
&quot;Masse zählt&quot; neu gedacht: Früher brauchte man viele Boote mit vielen Besatzungen. Heute erreicht man Masse durch unbemannte, &quot;verzichtbare&quot; Systeme, die im Schwarm agieren. Oder vielleicht vielmehr als Rudel? Das Konzept der verteilten maritimen Schlagkraft ist die logische Weiterentwicklung.
Paradigmenwechsel, der Wandel von einer plattformzentrierten zu einer netzwerkzentrierten Doktrin: Das Risiko wird verteilt, die Reichweite der Sensoren stark erweitert und die Korvette K130 wird vom Solokämpfer zum &quot;Mutter- und Führungsschiff&quot; eines intelligenten Schwarmes.
Das Ende der Schnellboot-Ära ist also nicht nur das Ende einer Plattform, sondern der Abschluss einer ganzen taktischen Philosophie. Das FCSS ist zwar kein direkter Ersatz für die 143A Legenden, sondern eine Neudefinition der Fähigkeit.
Es wird ein extrem spannendes Vorhaben für die Zukunft der Marine werden, neben den LRMV. 👍]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein wirklich toller und auch etwas wehmütiger Artikel, der den Schnellbootlegenden die letzte Ehre erweist! Man spürt vom Artikel den Respekt vor dieser prägenden Ära der Marine.<br />
Dieses Ende ist vielleicht gar kein Abschied, sondern vielmehr der Startschuss für das nächste große Kapitel. Dein Gedanke, hier die Brücke zum Future Combat Surface System (FCSS) zu schlagen, trifft den Nagel auf den Kopf. Es ist faszinierend zu sehen, wie die strategische Notwendigkeit, die einst das Schnellboot hervorbrachte, heute in einer vollkommen neuen Form wiederkehrt.<br />
Vom &#8222;Hit-and-Run&#8220; zum vernetzten Schwarm<br />
Die Schnellboote der Klasse 143A waren die perfekte Antwort auf die Bedrohungslage ihrer Zeit: plattformzentrierte &#8222;Hit-and-Run&#8220;-Jäger für die Ostsee. Jedes Boot war eine kleine Festung für sich.<br />
Das FCSS greift diesen Grundgedanken einer schnellen, schlagkräftigen Kraft für die Küstenregionen wieder auf, aber übersetzt ihn in die Kriegsführung des 21. Jahrhunderts. Hier kommt deine Differenzierung ins Spiel, die absolut entscheidend ist:<br />
Geist des Schnellboots, neue Technologie: Besonders spannend ist die Geschwindigkeitsforderung von rund 38 Knoten schon beim Testmuster im Rahmen der Operationellen Experimentation (OPEX), in der finalen Beschaffung kann dies ja noch weiter erhöht werden. Die Marine testet hier also ganz bewusst die Grenzen des technologisch Machbaren aus – quasi ein Stresstest, ob ein unbemanntes System die „Sprint-and-Strike“-Fähigkeit der alten Schnellboote wirklich erben kann.<br />
Das finale FCSS wird von den Tests lernen: Die Erkenntnisse aus der OPEX werden erst zeigen, welcher Kompromiss aus Geschwindigkeit, Reichweite, Seefestigkeit und Nutzlast, also auch Waffenlast für die Doktrin der „verteilten maritimen Schlagkraft“ am sinnvollsten ist. Aber allein die Tatsache, dass eine solch hohe Geschwindigkeit für die Erprobung gefordert wird, zeigt, dass der Geist des Schnellboots im konzeptionellen Herzen des FCSS weiterlebt.<br />
&#8222;Masse zählt&#8220; neu gedacht: Früher brauchte man viele Boote mit vielen Besatzungen. Heute erreicht man Masse durch unbemannte, &#8222;verzichtbare&#8220; Systeme, die im Schwarm agieren. Oder vielleicht vielmehr als Rudel? Das Konzept der verteilten maritimen Schlagkraft ist die logische Weiterentwicklung.<br />
Paradigmenwechsel, der Wandel von einer plattformzentrierten zu einer netzwerkzentrierten Doktrin: Das Risiko wird verteilt, die Reichweite der Sensoren stark erweitert und die Korvette K130 wird vom Solokämpfer zum &#8222;Mutter- und Führungsschiff&#8220; eines intelligenten Schwarmes.<br />
Das Ende der Schnellboot-Ära ist also nicht nur das Ende einer Plattform, sondern der Abschluss einer ganzen taktischen Philosophie. Das FCSS ist zwar kein direkter Ersatz für die 143A Legenden, sondern eine Neudefinition der Fähigkeit.<br />
Es wird ein extrem spannendes Vorhaben für die Zukunft der Marine werden, neben den LRMV. 👍</p>
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