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	Kommentare zu: #meerverstehen: Sound of Silence - Nachschlag zu australischen U-Booten	</title>
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	<item>
		<title>
		Von: HJ Ohff		</title>
		<link>https://cbmaritim.46181.onlineshophosting.de/sound-of-silence-nachschlag-zu-australischen-u-booten/#comment-158</link>

		<dc:creator><![CDATA[HJ Ohff]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2016 16:02:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://meerverstehen.net/?p=2279#comment-158</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://cbmaritim.46181.onlineshophosting.de/sound-of-silence-nachschlag-zu-australischen-u-booten/#comment-157&quot;&gt;U-869&lt;/a&gt;.

Richtig, der Ohff bin ich, derjenige, der für den COLLINS Bau verantwortlich war, und der mit Schrecken zusah, wie das australische TKMS Verkaufsteam die  08/15 TKMS Mantra von Internationalen Erfolgen der australischen Marine  vorsangen. Die Australier wollten kein Boot von der Stange – was der Type 216 wohl auch nicht war. Aber es war der TKMS leider nicht gelungen, der australischen Regierung  klarzumachen, dass die T216 Klasse ein speziell für sie konzipiertes Boot sein würde. Stattdessen wurde auch diese Bootsklasse als zukünftiger Exportschlager u. a. auf dem Internet angepriesen. KzS (Ret’d) Raimund Wallner hat die (aus deutscher Sicht) australische Tragödie sehr ausführlich und korrekt in der Fachzeitschrift AUFTAUCHEN  Nr. 263 „Niederlage in Australien“, verkürzt in der letzten MarineForum Ausgabe analysiert. Ob die Japaner, Franzosen oder Deutschen letztendlich ein effektiveres Boot angeboten haben, kann ich nicht beurteilen. Keiner der Anbieter hat ein Boot von dieser Klasse im Bau. Nur eines ist klar, ein Diesel-elektrisches U-Boot mit rund 5100t Unterwasser-Verdrängung wie es die Franzosen angeboten haben, ist weder Fisch noch Fleisch.
HJO]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://cbmaritim.46181.onlineshophosting.de/sound-of-silence-nachschlag-zu-australischen-u-booten/#comment-157">U-869</a>.</p>
<p>Richtig, der Ohff bin ich, derjenige, der für den COLLINS Bau verantwortlich war, und der mit Schrecken zusah, wie das australische TKMS Verkaufsteam die  08/15 TKMS Mantra von Internationalen Erfolgen der australischen Marine  vorsangen. Die Australier wollten kein Boot von der Stange – was der Type 216 wohl auch nicht war. Aber es war der TKMS leider nicht gelungen, der australischen Regierung  klarzumachen, dass die T216 Klasse ein speziell für sie konzipiertes Boot sein würde. Stattdessen wurde auch diese Bootsklasse als zukünftiger Exportschlager u. a. auf dem Internet angepriesen. KzS (Ret’d) Raimund Wallner hat die (aus deutscher Sicht) australische Tragödie sehr ausführlich und korrekt in der Fachzeitschrift AUFTAUCHEN  Nr. 263 „Niederlage in Australien“, verkürzt in der letzten MarineForum Ausgabe analysiert. Ob die Japaner, Franzosen oder Deutschen letztendlich ein effektiveres Boot angeboten haben, kann ich nicht beurteilen. Keiner der Anbieter hat ein Boot von dieser Klasse im Bau. Nur eines ist klar, ein Diesel-elektrisches U-Boot mit rund 5100t Unterwasser-Verdrängung wie es die Franzosen angeboten haben, ist weder Fisch noch Fleisch.<br />
HJO</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: U-869		</title>
		<link>https://cbmaritim.46181.onlineshophosting.de/sound-of-silence-nachschlag-zu-australischen-u-booten/#comment-157</link>

		<dc:creator><![CDATA[U-869]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2016 14:26:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://cbmaritim.46181.onlineshophosting.de/sound-of-silence-nachschlag-zu-australischen-u-booten/#comment-156&quot;&gt;HJ Ohff&lt;/a&gt;.

Moment mal - Sie sind doch der Herr Ohff, der im Maiheft des MF zum Australienprojekt berichtete. Der Autorenbeschreibung gemäß Deutschaustralier, der den Aussies als Werftchef die Collins-Klasse gebaut hat. Ich gehe deshalb davon aus, dass Sie Deutsch verstehen. 
Wenn mein mageres Englisch das richtig vor die Reihe kriegt, dann sagen Sie: Geräuschargument und sonstige Unzulänglichkeiten, mit denen die tkMSlern &quot;debrieft&quot; wurden - alles vorgeschoben, nichts davon wirklich wahr? Verloren ging das Geschäft, weil die Teutonen und ihre Leute vor Ort auf einem zu hohen Ross gesessen, den Australiern von ihren dollen Exporterfolgen, einem Billig-Festpreis und einer sagenhaften Baurate vorgeprahlt haben und im Übrigen nicht kapierten, wie die Aussies im Allgemeinen und die RAN im Besonderen ticken? Da Sie ohnehin nicht unter Pseudonym, sondern &quot;mit offenem Visier&quot; posten, wird es Ihnen sicher nichts ausmachen, hier noch einmal ein paar Zeilen auf Deutsch zur Bestätigung loszuwerden...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://cbmaritim.46181.onlineshophosting.de/sound-of-silence-nachschlag-zu-australischen-u-booten/#comment-156">HJ Ohff</a>.</p>
<p>Moment mal &#8211; Sie sind doch der Herr Ohff, der im Maiheft des MF zum Australienprojekt berichtete. Der Autorenbeschreibung gemäß Deutschaustralier, der den Aussies als Werftchef die Collins-Klasse gebaut hat. Ich gehe deshalb davon aus, dass Sie Deutsch verstehen.<br />
Wenn mein mageres Englisch das richtig vor die Reihe kriegt, dann sagen Sie: Geräuschargument und sonstige Unzulänglichkeiten, mit denen die tkMSlern &#8222;debrieft&#8220; wurden &#8211; alles vorgeschoben, nichts davon wirklich wahr? Verloren ging das Geschäft, weil die Teutonen und ihre Leute vor Ort auf einem zu hohen Ross gesessen, den Australiern von ihren dollen Exporterfolgen, einem Billig-Festpreis und einer sagenhaften Baurate vorgeprahlt haben und im Übrigen nicht kapierten, wie die Aussies im Allgemeinen und die RAN im Besonderen ticken? Da Sie ohnehin nicht unter Pseudonym, sondern &#8222;mit offenem Visier&#8220; posten, wird es Ihnen sicher nichts ausmachen, hier noch einmal ein paar Zeilen auf Deutsch zur Bestätigung loszuwerden&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: HJ Ohff		</title>
		<link>https://cbmaritim.46181.onlineshophosting.de/sound-of-silence-nachschlag-zu-australischen-u-booten/#comment-156</link>

		<dc:creator><![CDATA[HJ Ohff]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jun 2016 15:16:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://meerverstehen.net/?p=2279#comment-156</guid>

					<description><![CDATA[A note to a friend in the Royal Australian Navy (RAN):
Greeting from Germany where my former comrades in Kiel still seem baffled as to why they have lost the submarine contest against the French. They do not accept my - in their eyes too simplistic - reasoning, i.e. you guys have failed not because of technical incompetence, not because your boat has a perceived higher signature at a certain speed, and not because the unproven Barracuda jet-pump is perceived to be more efficient, and certainly not because the RAN wishes to proceed to the real Barracuda  with its 150 MW power-plant; no, tkMS,  you have missed to boat because you did not listen nor understand your prospective client, the RAN and the key players in the Australian Defence Material Organisation.
Once the Japanese were no longer in play, you only had to get off your high horse and stop berating everybody in earshot that you are the world’s most prolific exporter of naval submarines, and not to tell the RAN that you could improve on Kiel’s performance to the extent that building tkMS submarines in Australia could be done at a fixed lump sum price cheaper - or at least no more expensive - and quicker than in Germany. Sad; a little more understanding of the Australian psyche and more finesse would have brought you home the first price.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>A note to a friend in the Royal Australian Navy (RAN):<br />
Greeting from Germany where my former comrades in Kiel still seem baffled as to why they have lost the submarine contest against the French. They do not accept my &#8211; in their eyes too simplistic &#8211; reasoning, i.e. you guys have failed not because of technical incompetence, not because your boat has a perceived higher signature at a certain speed, and not because the unproven Barracuda jet-pump is perceived to be more efficient, and certainly not because the RAN wishes to proceed to the real Barracuda  with its 150 MW power-plant; no, tkMS,  you have missed to boat because you did not listen nor understand your prospective client, the RAN and the key players in the Australian Defence Material Organisation.<br />
Once the Japanese were no longer in play, you only had to get off your high horse and stop berating everybody in earshot that you are the world’s most prolific exporter of naval submarines, and not to tell the RAN that you could improve on Kiel’s performance to the extent that building tkMS submarines in Australia could be done at a fixed lump sum price cheaper &#8211; or at least no more expensive &#8211; and quicker than in Germany. Sad; a little more understanding of the Australian psyche and more finesse would have brought you home the first price.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: U-869		</title>
		<link>https://cbmaritim.46181.onlineshophosting.de/sound-of-silence-nachschlag-zu-australischen-u-booten/#comment-155</link>

		<dc:creator><![CDATA[U-869]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jun 2016 09:21:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://meerverstehen.net/?p=2279#comment-155</guid>

					<description><![CDATA[Im Nachhinein ist man immer schlauer...aber unter &quot;lessons learnt&quot; sollte verbucht werden, wie falsch es von deutscher Industrieseite war, sich gegenüber Australien mit den eigenen Exporterfolgen (160 Boote in 20 Länder) zu brüsten, statt die Qualität des U-Bootes für die eigene Marine herauszustellen: U212! 

Gerade im akustischen Signaturbereich - und gerade im Vergleich mit französischen Nuklear-U-Booten:

So berichtete der Kommandant von Uxx vor einigen Jahren zur Teilnahme an einer Ujagdübung mit einem französischen Atom-U-Boot im Rahmen eines internationalen Manövers, wie er über mehrere Stunden den Kontakt zu diesem Boot halten konnte (&quot;tracking&quot;) und es mehrfach simuliert angriff, ohne selbst geortet worden zu sein. 

Daraus hätte man, frech deduktiv, wie die &quot;frogs&quot; das auch mit U216 vs Shortfin gemacht haben, eine ebensolche akustische Dominanz deutscher Technologie vs französischer herleiten können:

Hätte, hätte - ja ich weiß...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Nachhinein ist man immer schlauer&#8230;aber unter &#8222;lessons learnt&#8220; sollte verbucht werden, wie falsch es von deutscher Industrieseite war, sich gegenüber Australien mit den eigenen Exporterfolgen (160 Boote in 20 Länder) zu brüsten, statt die Qualität des U-Bootes für die eigene Marine herauszustellen: U212! </p>
<p>Gerade im akustischen Signaturbereich &#8211; und gerade im Vergleich mit französischen Nuklear-U-Booten:</p>
<p>So berichtete der Kommandant von Uxx vor einigen Jahren zur Teilnahme an einer Ujagdübung mit einem französischen Atom-U-Boot im Rahmen eines internationalen Manövers, wie er über mehrere Stunden den Kontakt zu diesem Boot halten konnte (&#8222;tracking&#8220;) und es mehrfach simuliert angriff, ohne selbst geortet worden zu sein. </p>
<p>Daraus hätte man, frech deduktiv, wie die &#8222;frogs&#8220; das auch mit U216 vs Shortfin gemacht haben, eine ebensolche akustische Dominanz deutscher Technologie vs französischer herleiten können:</p>
<p>Hätte, hätte &#8211; ja ich weiß&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: heinzdieterjopp		</title>
		<link>https://cbmaritim.46181.onlineshophosting.de/sound-of-silence-nachschlag-zu-australischen-u-booten/#comment-154</link>

		<dc:creator><![CDATA[heinzdieterjopp]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jun 2016 18:16:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://meerverstehen.net/?p=2279#comment-154</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://cbmaritim.46181.onlineshophosting.de/sound-of-silence-nachschlag-zu-australischen-u-booten/#comment-153&quot;&gt;U-869&lt;/a&gt;.

Danke für diesen Hinweis. Damit wird die Entscheidung noch deutlicher in ihrer bisher hidden Agenda. Erinnert ein wenig an die Entscheidung gegen Airbus für das künftige Tankflugzeug für die US Airforce.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://cbmaritim.46181.onlineshophosting.de/sound-of-silence-nachschlag-zu-australischen-u-booten/#comment-153">U-869</a>.</p>
<p>Danke für diesen Hinweis. Damit wird die Entscheidung noch deutlicher in ihrer bisher hidden Agenda. Erinnert ein wenig an die Entscheidung gegen Airbus für das künftige Tankflugzeug für die US Airforce.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: U-869		</title>
		<link>https://cbmaritim.46181.onlineshophosting.de/sound-of-silence-nachschlag-zu-australischen-u-booten/#comment-153</link>

		<dc:creator><![CDATA[U-869]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jun 2016 12:36:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://meerverstehen.net/?p=2279#comment-153</guid>

					<description><![CDATA[In o.a. Artikel heisst es:
&quot;Dass das TKMS U-Boot grundsätzlich zu laut sei, kann als Argument
nicht überzeugen: Einerseits, da der Boots-Typ noch gar
nicht existiert und somit keine Werte vorliegen und die Kritik an
den existierenden Typen 212/214 angelehnt war&quot;

Das ist insofern falsch, als die Franzosen den Geräuschvergleich nicht an &quot;212/214 angelehnt&quot;, sondern ihn mit ihrem eigenen SCORPENE-Boot modelliert haben. Sie haben ihr eigenes Boot - und nicht Typ 212/214 als zu laut diskreditiert! In dem &quot;The Australian&quot; -Artikel heißt es wörtlich:

&quot;DCNS modelled its estimate of the noise projection of the proposed
German boat using the noise signature of its own,
smaller, Scorpene-class submarine. It then compared this estimate
with the noise signature for the quieter new French
Barracuda submarines upon which the French-Australian
submarine will be substantially based.&quot;

Mit anderen Worten, DCNS hat in Ermangelung von Daten des deutschen Konkurrenzentwurfs (U216) einfach das eigene propellergetriebene 1.700 t Export-U-Boot SCORPENE genommen, dessen Geräuschprofil hochgerechnet und zur Grundlage des Geräuschvergleichs U216/ SHORTFIN BARRACUDA gemacht. Der Skandal dabei: Das australische Auswerte-Team hat sich diesen üblen Trick zu eigen gemacht und die Frechheit besessen, den Kielern beim Debriefing am 13. Mai ins Gesicht zu sagen &quot;that their submarine was too noisy&quot;. Man kann es auch so ausdrücken: Der Beschluss zugunsten der Franzosen war aus multiplen und vmtl nie ganz öffentlich werdenden Gründen gefallen (ggf. auch &quot;nuclear hiden agenda&quot;). Jedes Propellerboot, auch das französische (bisher nur in Drittweltländer exportierte) SCORPENE kam da recht um es mit dem deutschen U216 einfach gleichzusetzen, so die Überlegenheit des Pumpstrahl-Antriebs &quot;nachzuweisen&quot; und als ausschlaggebenden Grund für den Zuschlag an DCNS  zu verkaufen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In o.a. Artikel heisst es:<br />
&#8222;Dass das TKMS U-Boot grundsätzlich zu laut sei, kann als Argument<br />
nicht überzeugen: Einerseits, da der Boots-Typ noch gar<br />
nicht existiert und somit keine Werte vorliegen und die Kritik an<br />
den existierenden Typen 212/214 angelehnt war&#8220;</p>
<p>Das ist insofern falsch, als die Franzosen den Geräuschvergleich nicht an &#8222;212/214 angelehnt&#8220;, sondern ihn mit ihrem eigenen SCORPENE-Boot modelliert haben. Sie haben ihr eigenes Boot &#8211; und nicht Typ 212/214 als zu laut diskreditiert! In dem &#8222;The Australian&#8220; -Artikel heißt es wörtlich:</p>
<p>&#8222;DCNS modelled its estimate of the noise projection of the proposed<br />
German boat using the noise signature of its own,<br />
smaller, Scorpene-class submarine. It then compared this estimate<br />
with the noise signature for the quieter new French<br />
Barracuda submarines upon which the French-Australian<br />
submarine will be substantially based.&#8220;</p>
<p>Mit anderen Worten, DCNS hat in Ermangelung von Daten des deutschen Konkurrenzentwurfs (U216) einfach das eigene propellergetriebene 1.700 t Export-U-Boot SCORPENE genommen, dessen Geräuschprofil hochgerechnet und zur Grundlage des Geräuschvergleichs U216/ SHORTFIN BARRACUDA gemacht. Der Skandal dabei: Das australische Auswerte-Team hat sich diesen üblen Trick zu eigen gemacht und die Frechheit besessen, den Kielern beim Debriefing am 13. Mai ins Gesicht zu sagen &#8222;that their submarine was too noisy&#8220;. Man kann es auch so ausdrücken: Der Beschluss zugunsten der Franzosen war aus multiplen und vmtl nie ganz öffentlich werdenden Gründen gefallen (ggf. auch &#8222;nuclear hiden agenda&#8220;). Jedes Propellerboot, auch das französische (bisher nur in Drittweltländer exportierte) SCORPENE kam da recht um es mit dem deutschen U216 einfach gleichzusetzen, so die Überlegenheit des Pumpstrahl-Antriebs &#8222;nachzuweisen&#8220; und als ausschlaggebenden Grund für den Zuschlag an DCNS  zu verkaufen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Fleet		</title>
		<link>https://cbmaritim.46181.onlineshophosting.de/sound-of-silence-nachschlag-zu-australischen-u-booten/#comment-152</link>

		<dc:creator><![CDATA[Fleet]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jun 2016 05:54:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://meerverstehen.net/?p=2279#comment-152</guid>

					<description><![CDATA[Die vorherigen Kommentare stecken - ganz im Sinne unseres maritimen Blogs - den Rahmen ab: Seien wir uns selbst gegenüber ehrlich bezüglich der technologischen Fähigkeiten. Haben die Franzosen auf- und u.U. schon überholt? Welchen Druck wird Paris auf Berlin ausüben, den Marineschiffbau - nur Unterwasser? - zu konsolidieren? Welchen Wert misst das Kanzleramt dieser Technologiesparte zu angesichts der notwenigen dt.-frz. Achse (Euro, Flüchtlinge, Brexit)?
fragt sich Fleet]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die vorherigen Kommentare stecken &#8211; ganz im Sinne unseres maritimen Blogs &#8211; den Rahmen ab: Seien wir uns selbst gegenüber ehrlich bezüglich der technologischen Fähigkeiten. Haben die Franzosen auf- und u.U. schon überholt? Welchen Druck wird Paris auf Berlin ausüben, den Marineschiffbau &#8211; nur Unterwasser? &#8211; zu konsolidieren? Welchen Wert misst das Kanzleramt dieser Technologiesparte zu angesichts der notwenigen dt.-frz. Achse (Euro, Flüchtlinge, Brexit)?<br />
fragt sich Fleet</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Segler		</title>
		<link>https://cbmaritim.46181.onlineshophosting.de/sound-of-silence-nachschlag-zu-australischen-u-booten/#comment-151</link>

		<dc:creator><![CDATA[Segler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 May 2016 22:23:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://meerverstehen.net/?p=2279#comment-151</guid>

					<description><![CDATA[Der Argumentation von meer verstehen kann ich gut folgen. In der Tat stellt sich die Frage, wie überzeugend unsere deutsche Uboottechnik wirklich ist. Ausschlaggebend dürften jedoch politische und ggfs. nukleare Überlegungen gewesen sein. Letztere gibt es in Norwegen nicht, aber politisch wird man hier entschiedener auftreten müssen, wenn man den deutschen Ubootbau erhalten will. 

Natürlich kann man versuchen, mit Frankreich eine Arbeitssteilung zu verabreden, Frankreich groß und Deutschland klein. Fragt sich nur, wo heute und morgen die Grenze liegt und wie verlässlich Frankreich ist, denkt sich

der Segler]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Argumentation von meer verstehen kann ich gut folgen. In der Tat stellt sich die Frage, wie überzeugend unsere deutsche Uboottechnik wirklich ist. Ausschlaggebend dürften jedoch politische und ggfs. nukleare Überlegungen gewesen sein. Letztere gibt es in Norwegen nicht, aber politisch wird man hier entschiedener auftreten müssen, wenn man den deutschen Ubootbau erhalten will. </p>
<p>Natürlich kann man versuchen, mit Frankreich eine Arbeitssteilung zu verabreden, Frankreich groß und Deutschland klein. Fragt sich nur, wo heute und morgen die Grenze liegt und wie verlässlich Frankreich ist, denkt sich</p>
<p>der Segler</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: je pense donc je suis		</title>
		<link>https://cbmaritim.46181.onlineshophosting.de/sound-of-silence-nachschlag-zu-australischen-u-booten/#comment-150</link>

		<dc:creator><![CDATA[je pense donc je suis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 May 2016 08:23:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://meerverstehen.net/?p=2279#comment-150</guid>

					<description><![CDATA[Der Sprung zu nuklearbetriebenen Ubooten ist durchaus ein realistisches Gedankenmodell. Sollten die Australier aber die französischen konventionellen Boote bekommen, erhalten sie mit Sicherheit kein leises Boot – insofern kann man die australische Marine schon mal bedauern. Vielleicht hat Frankreich auch Kompensationsgeschäfte angeboten; bei Unternehmern würde man da von Compliance reden müssen … In jedem Fall scheint für Frankreich die Gesamtrechnung aufzugehen: als nächstes wird DCNS den norwegischen Auftrag zum Ubootbau bekommen. Aufgrund der daraus resultierenden, ernsten wirtschaftlichen Schwierigkeiten für HDW/TKMS wird DCNS diese Sparte übernehmen. Die Expertise im Bereich des konventionellen Ubootbaus (und auch die Arbeitsplätze) in Deutschland schwinden. Genau wie beim Zusammenschluss von KMW und Nexter werden so unliebsame Konkurrenten mit gleichem oder ähnlichem Produktportfolio „integriert“. Den Rest machen dann französische Gewerkschaften – aber das wäre schon wieder ein neues Thema.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Sprung zu nuklearbetriebenen Ubooten ist durchaus ein realistisches Gedankenmodell. Sollten die Australier aber die französischen konventionellen Boote bekommen, erhalten sie mit Sicherheit kein leises Boot – insofern kann man die australische Marine schon mal bedauern. Vielleicht hat Frankreich auch Kompensationsgeschäfte angeboten; bei Unternehmern würde man da von Compliance reden müssen … In jedem Fall scheint für Frankreich die Gesamtrechnung aufzugehen: als nächstes wird DCNS den norwegischen Auftrag zum Ubootbau bekommen. Aufgrund der daraus resultierenden, ernsten wirtschaftlichen Schwierigkeiten für HDW/TKMS wird DCNS diese Sparte übernehmen. Die Expertise im Bereich des konventionellen Ubootbaus (und auch die Arbeitsplätze) in Deutschland schwinden. Genau wie beim Zusammenschluss von KMW und Nexter werden so unliebsame Konkurrenten mit gleichem oder ähnlichem Produktportfolio „integriert“. Den Rest machen dann französische Gewerkschaften – aber das wäre schon wieder ein neues Thema.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: heinzdieterjopp		</title>
		<link>https://cbmaritim.46181.onlineshophosting.de/sound-of-silence-nachschlag-zu-australischen-u-booten/#comment-149</link>

		<dc:creator><![CDATA[heinzdieterjopp]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 May 2016 15:54:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://meerverstehen.net/?p=2279#comment-149</guid>

					<description><![CDATA[Es gibt auch Gerüchte, dass die australische Marine über möglichen Nuklearantrieb nachdenke, der über FRA natürlich realisierbar sei. Denkt man an die Entfernung zum Südchinesischen Meer, erscheint dies durchaus denkbar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt auch Gerüchte, dass die australische Marine über möglichen Nuklearantrieb nachdenke, der über FRA natürlich realisierbar sei. Denkt man an die Entfernung zum Südchinesischen Meer, erscheint dies durchaus denkbar.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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