Schlagwort: Maritime Choke Points

Straße von Hormuz: Sperrung

Die Angriffe auf den Iran haben Auswirkungen auf die Sicherheit der Seewege: warum die Sperrung teuer und tödlich sein kann - und warum Kapitäne auf nutzlose diplomatische Empfehlungen pfeifen Die USA haben iranische Atomanlagen bombardiert. Ein vermeintlich territorialer Konflikt, der aus der Luft gelöst zu sein scheint, hat aber eine maritime Dimension – wieder einmal. Nicht nur, weil von See aus Marschflugkörper von Unterseebooten abgefeuert wurden. Und so nehmen die Mullahs die für die Schifffahrt bedeutsame Straße von Hormus ins Visier. Währenddessen treten auch zunehmend Störungen der Navigationssysteme von Schiffen in der Region auf – so berichten der SPIEGEL...

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Drehkreuze des globalen Seehandels

Meerengen verbinden Ozeane miteinander. Diese maritimen Choke Points sind Schnittstellen zwischen internationalem Handel und Sicherheitspolitik – und haben daher geostrategische Bedeutung. Maritime Choke Points – oder auch Meerengen und strategische Wasserstraßen – bilden zentrale Knotenpunkte im globalen Seeverkehrsnetz. Sie fungieren als essenzielle Transitrouten für den internationalen Handel und als strategische Kontrollpunkte in der geopolitischen Ordnung. Rund zwei Drittel des maritimen Handelsvolumens werden über diese strategisch wichtigen Wasserstraßen transportiert, wodurch sie für ein Funktionieren der Weltwirtschaft unerlässlich sind. Die Blockade des Sueskanals sowie die verstärkten Spannungen in der Straße von Hormus haben die Anfälligkeit dieser Seekorridore aufgezeigt und die weitreichenden...

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