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	Kommentare zu: Voll vernetzt	</title>
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		<title>
		Von: Andreas Uhl		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Uhl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Mar 2022 22:53:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dank an Karsten Schneider fuer seine Klarstellungen und Bekraeftigungen. Manchmal verlieren wir vor lauter IT die eigentliche Fuehrungskultur aus den Augen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dank an Karsten Schneider fuer seine Klarstellungen und Bekraeftigungen. Manchmal verlieren wir vor lauter IT die eigentliche Fuehrungskultur aus den Augen.</p>
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		<title>
		Von: Karsten Schneider		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karsten Schneider]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Feb 2022 11:12:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dank an Andreas Uhl für einen weiteren tollen Fachartikel. Die Einleitung hatte mich zunächst etwas irritiert, als ich las „Doch wenn das Netz ausfällt, entscheidet die Auftragstaktik über den Erfolg.“
Glücklicherweise wird im Text klargestellt, dass „Führen mit Auftrag“ nicht nur gilt, wenn das Netz ausfällt. Der Glaube - und für manch einen die Hoffnung - mit einer totalen Vernetzung könne man endlich zentral führen und müsse keine Verantwortung mehr delegieren, ist so alt, wie es halbwegs moderne Kommunikationsmittel gibt. Schon bei der Einführung von Link-11 in die Flotte gab es zwei Schulen. Die Zentralisten wollten alle Entscheidungen an sich ziehen, die Dezentralisten weiter mit Auftrag führen, auf Grundlage eines verbesserten Lagebildes und -austauschs.
Dieser Glaubensstreit setzte sich später fort auf die politische Ebene, wo den Führerinnen und Führern im Einsatz aus der Heimat heraus detaillierte Handlungsanweisungen gegeben wurden. Das in die Irre führende Bild vom strategischen Obergefreiten war plötzlich in vielen Köpfen.
Richtig verstanden und eingesetzt sollten moderne Führungsmittel nicht die Zentralisierung fördern, sondern können vielmehr das Führen vor Ort erleichtern.
Führung ist eine geistige Leistung. Werden alle Entscheidungen durch nur einen zentralen Kopf getroffen, dann ist die geistige Kapazität der vielen dezentralen Führer ausgeschaltet. Das Gesamtergebnis eines Einzelnen oder weniger Personen in der Zentrale ist zwangsläufig schlechter als die kombinierte Leistung vieler örtlicher Stäbe, weil in der Zentrale nicht die Summe von deren Einzelleistungen erbracht werden kann.
Die Zentrale hat kein besseres Lagebild, sondern sieht nur andere, für sie relevantere Aspekte als der Führer vor Ort. Die beste Entscheidungsgrundlage entsteht, wenn die Lagebilder zusammengeführt werden. Vernetzung ermöglicht das, ohne dass deshalb die Entscheidung in die Zentrale verlagert werden muss.
Vernetzung verbessert zudem die Möglichkeiten kooperativ zu führen. Sie beschleunigt die Kommunikation zwischen Entscheidungsträgern und Experten, sei es im eigenen Stab oder in der Heimat (reach back).
Alles in allem stellen Vernetzung und moderne Führungsmittel nicht die alten und bewährten Führungsgrundsätze in Frage, sondern bieten im Gegenteil gute Chancen, sie noch wirkungsvoller anzuwenden. Wenn das dann einmal Netz ausfällt, stellen sie sicher, dass die Truppe nicht kopflos und verloren ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dank an Andreas Uhl für einen weiteren tollen Fachartikel. Die Einleitung hatte mich zunächst etwas irritiert, als ich las „Doch wenn das Netz ausfällt, entscheidet die Auftragstaktik über den Erfolg.“<br />
Glücklicherweise wird im Text klargestellt, dass „Führen mit Auftrag“ nicht nur gilt, wenn das Netz ausfällt. Der Glaube &#8211; und für manch einen die Hoffnung &#8211; mit einer totalen Vernetzung könne man endlich zentral führen und müsse keine Verantwortung mehr delegieren, ist so alt, wie es halbwegs moderne Kommunikationsmittel gibt. Schon bei der Einführung von Link-11 in die Flotte gab es zwei Schulen. Die Zentralisten wollten alle Entscheidungen an sich ziehen, die Dezentralisten weiter mit Auftrag führen, auf Grundlage eines verbesserten Lagebildes und -austauschs.<br />
Dieser Glaubensstreit setzte sich später fort auf die politische Ebene, wo den Führerinnen und Führern im Einsatz aus der Heimat heraus detaillierte Handlungsanweisungen gegeben wurden. Das in die Irre führende Bild vom strategischen Obergefreiten war plötzlich in vielen Köpfen.<br />
Richtig verstanden und eingesetzt sollten moderne Führungsmittel nicht die Zentralisierung fördern, sondern können vielmehr das Führen vor Ort erleichtern.<br />
Führung ist eine geistige Leistung. Werden alle Entscheidungen durch nur einen zentralen Kopf getroffen, dann ist die geistige Kapazität der vielen dezentralen Führer ausgeschaltet. Das Gesamtergebnis eines Einzelnen oder weniger Personen in der Zentrale ist zwangsläufig schlechter als die kombinierte Leistung vieler örtlicher Stäbe, weil in der Zentrale nicht die Summe von deren Einzelleistungen erbracht werden kann.<br />
Die Zentrale hat kein besseres Lagebild, sondern sieht nur andere, für sie relevantere Aspekte als der Führer vor Ort. Die beste Entscheidungsgrundlage entsteht, wenn die Lagebilder zusammengeführt werden. Vernetzung ermöglicht das, ohne dass deshalb die Entscheidung in die Zentrale verlagert werden muss.<br />
Vernetzung verbessert zudem die Möglichkeiten kooperativ zu führen. Sie beschleunigt die Kommunikation zwischen Entscheidungsträgern und Experten, sei es im eigenen Stab oder in der Heimat (reach back).<br />
Alles in allem stellen Vernetzung und moderne Führungsmittel nicht die alten und bewährten Führungsgrundsätze in Frage, sondern bieten im Gegenteil gute Chancen, sie noch wirkungsvoller anzuwenden. Wenn das dann einmal Netz ausfällt, stellen sie sicher, dass die Truppe nicht kopflos und verloren ist.</p>
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