Singapurs neue OPVs basieren auf der
Potsdam-Klasse der Bundespolizei, Foto: Fassmer

Singapurs neue OPVs basieren auf der Potsdam-Klasse der Bundespolizei, Foto: Fassmer

Auftrag aus Singapur

19. März 2024 | Headlines, Magazin, Technologie | 0 Kommentare

Für die Marine Singapurs sind nach Mitteilung des dortigen Verteidigungsministeriums bei der Fassmer Werft in Berne an der Weser vier Offshore-Patrouillenschiffe (Offshore Patrol Vessels, OPVs) bestellt worden.

Sie werden ab 2028 in Dienst gestellt und vier Schiffe der singapurischen SENTINEL-Klasse ersetzen.[ds_preview] Ihr Einsatz-Schwerpunkt wird in den stark befahrenen Gewässern der Straße von Singapur liegen, die die Straße von Malakka mit dem Südchinesischen Meer verbindet und als eines der Nadelöhre des Weltseeverkehrs gilt. Wegen ihrer hohen Manövrierfähigkeit und variablen Ausrüstungsmöglichkeiten werden sie dafür als prädestiniert angesehen.

Die Neubauten basieren auf dem Fassmer-Design OPV 80, das auch für die neuen Schiffe der POTSDAM-Klasse der deutschen Bundespolizei zur Anwendung kam, also bereits erprobt ist. Zur Erinnerung: Die Einheiten der POTSDAM-Klasse sind 86 Meter lang und 13,42 Meter breit. Angetrieben werden sie von zwei Dieselmotoren mit einer Leistung von je 4080 Kilowatt, die durch zwei 600 Kilowatt starke Elektromotoren ergänzt werden. Diese treiben Verstellpropeller an, die die Schiffe auf eine Höchstgeschwindigkeit von 21 Knoten bringen. Zur Ausstattung der mit einem Marinegeschütz auf der Back und zwei Maschinengewehren bewaffneten OPVs gehört auch ein Helikopterdeck, das für die Aufnahme großer Hubschrauber ausgelegt ist.

hjw

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