Kategorie: Headlines

Russische Pazifikflotte: Konventionelles U-Boot „Magadan“ hat nach Wladiwostok verlegt

Nachdem das Boot an den Feierlichkeiten zum Tag der Russischen Marine in Sankt Petersburg Ende Juli teilgenommen hatte, durfte sich der U-Boot-Neubau „Magadan“ (B-602) der modifizierten Kilo-II-Klasse (Projekt 636.3) auf eine mehrmonatige Verlegungsfahrt begeben. Das am 12. Oktober 2021 in Dienst gestellte U-Boot wurde auf dem 9.000 Seemeilen langen Weg nach Wladiwostok von dem Hochseeschlepper „Viktor Konetskiy“ begleitet. Am 09. Oktober 2022 erreichten beide den nordpazifischen Heimatstützpunkt der „Magadan“ am Japanischen Meer. Bauserie für die Pazifikflotte Die „Magadan“ ist das dritte von sechs für die Russische Pazifikflotte bei der Admiralty Shipyard in St. Petersburg bestellten U-Booten des zweiten Loses...

Weiterlesen

Hervorhebung der Sekundäraufgaben

Die Bundeswehr hat ihre Beteiligung an der Operation Atalanta beendet. Was wurde geleistet, gelernt, verändert? Mit Ablauf des 30. April endete nach rund 14 Jahren die deutsche militärische Beteiligung an der ersten maritimen Operation der Europäischen Union: der European Union Naval Force Somalia Operation Atalanta. Auf Basis einer Sicherheitsratsresolution der Vereinten Nationen sowie eines Beschlusses des Rats der Europäischen Union hatte der Deutsche Bundestag am 19. Dezember 2008 der deutschen militärischen Beteiligung an Atalanta zugestimmt, und nur drei Tage später erfolgte die Teilnahme durch ein Kriegsschiff mit der Fregatte Karlsruhe. Die in kürzester Zeit rapide gestiegene Zahl seeräuberischer Angriffe...

Weiterlesen

Bulgarische Spezialdienste untersuchen Lkw-Explosion auf Krim-Brücke

Der bulgarische Spionageabwehrdienst DANS (Staatliche Agentur für Nationale Sicherheit) in Sofia untersucht russische Behauptungen, wonach der auf der Krim-Brücke in die Luft gesprengte Lastwagen aus diesem Land stammen soll. Am Sonntag zuvor gab der Leiter des russischen Ermittlungskomitees, Alexander Bastrykin, bei einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin bekannt, dass die Route dieses Lastwagens in Bulgarien begonnen und dann durch Georgien, Armenien, Nordossetien und die Region Krasnodar geführt haben soll. Die bulgarischen Ermittlungen begannen auf Anweisung des amtierenden Ministerpräsidenten Galab Donev unmittelbar nach der Veröffentlichung dieser Informationen durch den Kreml. Auch die bulgarische Staatsanwaltschaft ist informiert. Der Sprecher...

Weiterlesen

Schweden weist russische Forderung nach Transparenz zurück

Die amtierende Ministerpräsidentin Magdalena Andersson wies am Montag die Forderungen Russlands nach Transparenz bei der schwedischen Untersuchung der Gaslecks in der Ostsee in der vergangenen Woche zurück. Russland hatte die schwedische Regierung in einem Brief aufgefordert, das Gasleck zu untersuchen. Dies geschah, nachdem Schweden die wiederholten Forderungen Russlands nach mehr Transparenz zurückgewiesen hatte. "In Schweden sind die Untersuchungen vertraulich", sagte Andersson auf einer Pressekonferenz an Bord eines Schiffes der schwedischen Küstenwache im südschwedischen Karlskrona. In ihrem Land gebe es ein Ermittlungsgeheimnis, fügte sie hinzu. Andersson zufolge haben die schwedischen Behörden keine Informationen darüber, dass Russland Ermittlungen in dem Gebiet...

Weiterlesen

Generalbundesanwalt hat Ermittlungen begonnen

Der deutsche Generalbundesanwalt hat ein Ermittlungsverfahren wegen angeblicher "verfassungsfeindlicher Sabotage" eingeleitet, nachdem Lecks an den Pipelines Nord Stream 1 und 2 gemeldet wurden, die weithin Russland zugeschrieben werden. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft teilte am Montag mit, dass eine Untersuchung gegen Unbekannt eingeleitet wurde. Der Generalbundesanwalt schaltet sich nur in besonderen Fällen ein. In diesem Fall handele es sich um eine Angelegenheit, die "geeignet ist, die innere und äußere Sicherheit Deutschlands zu gefährden" und einen "schweren Angriff auf die Energieversorgung" darstelle, so der Sprecher weiter. Mit abschließenden Ergebnissen sei aber in nächster Zeit aber nicht zu rechnen. Unterdessen wurden Spezialkräfte...

Weiterlesen
de_DEGerman