Many older units urgently need to be replaced. Photo: RAN

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Malaysia - In a difficult situation

Since its independence, Malaysia has been endeavouring to build an efficient navy. However, corruption and funding problems are hampering important procurement programmes.

Malaysia is a founding member of Asean and maintains defence agreements with Australia, New Zealand, Singapore and the UK as part of the Five Power Defence Arrangement. However, in the event of a threat to one of the member states, only mutual consultations are provided for.

In den vergangenen Jahren sahen sich die malaysischen Streitkräfte mit schrumpfenden Militärbudgets konfrontiert. 2014 betrug das Budget 4,035 Milliarden US-Dollar, 2018 nur noch 3,208 Milliarden, das entspricht rund 1,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Diese sinkenden Wehretats haben auch gravierende Auswirkungen auf die malaysische Marine, die mitten in einem ambitionierten Flottenerneuerungsprozess steckt. [ds_preview]

Eine besondere Geografie

Etwa 40 Prozent des 330 290 Quadratkilometer umfassenden malaysischen Staatsgebietes liegen auf der Malaiischen Halbinsel, die sich an die Südspitze Thailands anschließt und die an ihrem südlichen Ende durch einen Damm mit dem vorgelagerten Stadtstaat Singapur verbunden ist. Die Straße von Malakka trennt die Malaiische Halbinsel von der indonesischen Insel Sumatra. Ostmalaysia – das rund 60 Prozent des malaysischen Staatsgebietes ausmacht – liegt auf der Insel Borneo, mit Landgrenzen zu Indonesien und Brunei. Rund 80 Prozent der 32 Millionen Einwohner Malaysias leben im kleineren westlichen Landesteil und 20 Prozent im größeren östlichen Landesteil auf Borneo.
Zwischen den beiden Landesteilen liegen mehrere Hundert Kilometer des Südchinesischen Meeres; ein Gebiet, in dem unterschiedlichste ökonomische und militärische Interessen der Anrainerstaaten aufeinander prallen – werden hier doch umfangreiche Erdgas- und Erdölvorräte vermutet.
In diesem strategisch bedeutsamen Seegebiet befinden sich die Spratly-Inseln, die von Taiwan, Vietnam und China vollständig und von den Philippinen, Brunei und Malaysia teilweise beansprucht werden.
In den letzten Jahren verletzten vermehrt chinesische Küstenwachschiffe die Hoheitsgewässer Malaysias und stießen dabei auf wenig oder gar keinen Widerstand seitens der Tentera Laut Diraja Malaysia – der Royal Malaysian Navy. Die Royal Malaysian Navy – aufgeteilt in eine Western Fleet mit Sitz in Lumut im Bundesstaat Perak und eine Eastern Fleet mit Sitz in Sepanggar im Bundesstat Sabah – umfasst heute rund 15 000 Soldaten. Die größtenteils veraltete Flotte stammt aus Frankreich, Großbritannien, Italien, Schweden, Deutschland, Südkorea und China.
Seit Anfang des 21. Jahrhunderts entstehen Neubauten von größeren Überwassereinheiten zunehmend auch als Lizenzbau in Malaysia. Neben den schwimmenden Einheiten ist die malaysische Marine im Besitz von sechs Westland-Lynx-Helikoptern zur U-Boot-Bekämpfung (ASW) sowie sechs Fennecs von Eurocopter für Überwachungsaufgaben. Am 22. Januar 2021 wurde ein erstes Los von drei Helikoptern des Typs AW 139 beim italienischen Hersteller Leonardo geordert, denen voraussichtlich weitere neun Maschinen des gleichen Typs für allgemeine maritime Aufgaben sowie die U-Boot-Bekämpfung folgen sollen.

Flottenplanungen

Aufgrund der immer wieder vorkommenden Verletzungen der malaysischen Hoheitsgewässer seitens Chinas wurden im Land vermehrt Rufe nach einer Ausmusterung großer Teile der betagten Flotte und der Anschaffung von modernen, effizienten und kampfstarken Marineeinheiten laut. Im Jahr 2015 wurde daher von der Marineführung ein großangelegtes Modernisierungsprogramm namens „15 to 5“ aufgelegt. Durch die Vereinheitlichung der malaysischen Flotte auf lediglich fünf Schiffsklassen sollen die Betriebs- und Wartungskosten der einzelnen Schiffe reduziert und die Ersatzteilhaltung auf verschiedenen Marinestützpunkten vereinfacht werden. Infolge der so gewonnenen Einsparungen sollen wiederum neuere und leistungsfähigere Schiffstypen angeschafft werden.
Die Umsetzung dieses ambitionierten Flottenerneuerungsprogramms kommt bisher allerdings nur schleppend voran. Die Gründe hierfür sind in einem chronisch knappen Militärbudget sowie in der malaysischen Schiffbauindustrie zu suchen, die beim Bau von hochkomplexen Überwassereinheiten nicht auf jahrzehntelanges Know-how zurückgreifen kann und von mehreren Korruptionsskandalen erschüttert wurde.

Die Anfänge

Die Wurzeln der malaysischen Marine liegen in der Royal Navy und gehen zurück auf die im April 1934 in Singapur gegründete Straits Settlement Royal Naval Volunteer Reserve, die bereits 1938 in Malayan Royal Naval Volunteer Reserve umbenannt wurde. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges gründete man eine eigene Royal Navy Malay Section, die neben der Reservisteneinheit aktiv war. Nach dem Krieg wurden beide Organisationen aufgelöst, bereits 1948 jedoch die Malayan Naval Force (MNF) gegründet, die 1952 in Royal Malayan Navy umbenannt wurde. Am 31. August 1957 konnte die Föderation Malaya ihre Unabhängigkeit von Großbritannien erlangen. Die damals hauptsächlich aus kleinen Küsten-Patrouillenfahrzeugen bestehende Flotte der Royal Malayan Navy wurde im Juli 1958 offiziell an die Föderation Malaya transferiert. 1963 schließlich erfolgte eine letztmalige Umbenennung in Royal Malaysian Navy, nachdem im September des gleichen Jahres die Föderation Malaysia aus dem Gebiet der Föderation Malaya sowie den vormals britischen Kolonien Singapur (das sich bereits 1965 unabhängig von Malaysia erklärte), Sabah sowie Sarawak entstand.
Die Marine Malaysias erhielt 1963 mit der gebrauchten britischen Fregatte HANG TUAH (F 433) der LOCH-Klasse ihr erstes Flaggschiff, das bereits 1971 durch den bei Yarrow Shipbuilders gefertigten Fregattenneubau RAHMAT ersetzt wurde – der ersten Marineeinheit der südostasiatischen Region mit Luftabwehrraketen (Seacat). 1977 konnte mit der Hang Tuah eine weitere bei Yarrow gebaute, gebrauchte Fregatte übernommen werden.

Expansion der Flotte

In den 1970er-Jahren verzeichnete die Royal Malaysian Navy heute noch in Dienst stehende Neuzugänge durch vier in Schweden (HANDALAN-Klasse) und vier bei Lürssen gebaute Raketenschnellboote (PERDANA-Klasse) mit MM-38-Exocet-Seezielflugkörpern. Sechs Schnellboote der JERUNG-Klasse ohne Raketenbewaffnung, die bei der deutsch-malaysischen Hong Leong Lürssen Werft in Butterworth gebaut wurden, ergänzten die Schnellbootflotte.
1980 und 1983 übernahm die malaysische Marine jeweils ein 100 Meter langes und 4300 Tonnen verdrängendes Versorgungsschiff der SRI-INDERA-SAKTI-Klasse, von denen je eines bei der Bremer Vulkan Werft und eines bei Tacoma Shipbuilding in Korea gefertigt wurde.
Das Jahr 1985 sah den Zulauf von vier 50-Meter-Minensuchbooten der MAHAMIRU-Klasse, die basierend auf dem italienischen LERICI-Design bei Intermarine in La Spezia gebaut wurden. Im August 1984 gingen die zwei bei der Howaldtswerke-Deutsche Werft in Kiel gebauten, 97 Meter langen und 1900 Tonnen verdrängenden, mit MM-40-Exocet-Flugkörpern bewaffneten Korvetten (HDW FS-1500-Entwurf) KATSURI und LEKIR in Dienst. 1986 und 1987 folgten die beiden 75 Meter langen, 1000 Tonnen verdrängenden Hochseepatrouillenboote MUSYTARI (gebaut bei Korea Shipbuilding & Engineering in Busan) und MARIKH (gebaut bei Malaysian Shipbuilding & Engineering in Pasir Gudang), die inzwischen aber an die Küstenwache von Malaysia transferiert wurden.
Nach einer gut zehnjährigen Beschaffungspause kamen von 1997 bis 1999 vier mit Aspide-Luftabwehrraketen und Otomat-Seezielflugkörpern bewaffnete Korvetten der LAKSAMANA-HANG-NADIM-Klasse in die malaysische Flotte. Die 62 Meter langen und 680 Tonnen verdrängenden Schiffe wurden von Fincantieri bereits Anfang der Achtzigerjahre für den Irak auf Kiel gelegt. Internationale Sanktionen machten es der irakischen Marine allerdings unmöglich, die Schiffe zu übernehmen, weshalb sie fast ein Jahrzehnt auf einen Käufer warteten.
Zwischen 1998 und 2002 erhielt die Royal Malaysian Navy insgesamt 17 schwedische CB-90H-Kampfboote, von denen einige im Einsatz bei der Kampfschwimmer-/Spezialeinheit Paskal stehen, die bezüglich des Aufgabenspektrums mit den amerikanischen Navy Seals vergleichbar ist.

Moderne Überwassereinheiten

Im März und Mai 1999 kamen mit den Fregatten JEBAT und LEKIU die zwei bis heute leistungsfähigsten Marineeinheiten in die Flotte. Die beiden bei Yarrow in Glasgow gebauten, mit einem 16-Zellen-Vertical Launch System (VLS) für den Abschuss von Sea-Wolf-Luftabwehrraketen und acht Seezielflugkörpern des Typs MM 40 Exocet ausgestatteten, 106 Meter langen und 2300 Tonnen verdrängenden Fregatten sind der ganze Stolz der malaysischen Marine. Regelmäßig vertreten die beiden Einheiten Malaysia bei internationalen Flottenmanövern, wie beispielsweise den von der US-Pazifikflotte abgehaltenen Rimpac-Manövern.
Bereits im September 1998 schloss die malaysische Regierung einen Vertrag mit einem deutschen Firmenverbund unter Führung von Blohm+Voss für vorerst sechs Hochseepatrouillenboote der KEDAH-Klasse, von denen die ersten beiden Einheiten größtenteils in Hamburg gefertigt werden sollten und die letzten vier Einheiten bei Penang Shipbuilding and Construction - Naval Dockyard (PCS-ND). Insgesamt waren 27 Schiffe vorgesehen, die verschiedene ältere Patrouillenboote aus der Anfangszeit der malaysischen Marine ersetzen sollten. Die KEDAH-Klasse basiert auf dem MEKO-100-Design, das ebenfalls Grundlage für die deutschen Korvetten der BRAUNSCHWEIG-Klasse war. Anders als bei den deutschen Schiffen fehlt bei den 1850 Tonnen verdrängenden, 91 Meter langen malaysischen Einheiten jedwede Flugkörperbewaffnung, weshalb sie nur als Offshore Patrol Vessel (OPV) klassifiziert sind.
Finanzierungsprobleme und ein Korruptionsskandal verzögerten die Fertigstellung der 2001 in Hamburg auf Kiel gelegten und zur Endausrüstung per Dockschiff nach Malaysia gelieferten ersten beiden Einheiten um insgesamt 18 Monate. Aufgrund großen öffentlichen Drucks zwang die malaysische Regierung PCS-ND, mit der halbstaatlichen Boustead Holding zu fusionieren und unter neuem Management als Boustead Naval Shipyard die Fertigung der restlichen vier Einheiten in Lumut an der malaysischen Westküste zu vollenden. Bis Dezember 2010 wurden alle sechs Einheiten der KEDAH-Klasse in Dienst gestellt. Den Kauf der ursprünglich geplanten weiteren 21 Schiffe stellte man erst einmal zurück. Im Jahr 2018 präsentierte Boustead ein Konzept für ein vereinfachtes zweites Los der KEDAH-Klasse, das aus zwölf Einheiten bestehen soll. Zusammen mit den bisher gebauten sechs Einheiten soll die dann 18 Schiffe starke KEDAH-Klasse als New Generation Patrol Vessel Teil des eingangs erwähnten „15 to 5“-Flottenvereinfachungsprogrammes sein. Eine Bestellung für das zweite Los erfolgte bisher jedoch nicht.

Die U-Boot-Komponente

Nachdem das Nachbarland Singapur bereits in den 1990er-Jahren schwedische Unterseeboote erwarb, folgte Malaysia im Jahr 2000 mit einer Bestellung im Wert von 1,25 Milliarden US-Dollar über zwei 68 Meter lange, dieselelektrisch angetriebene Unterseeboote der französisch-spanischen SCORPÈNE-Klasse, die getaucht 1700 Tonnen verdrängt. Eine Einheit, die TUNKU ABDUL RAHMAN, entstand in Cherbourg, eine weitere, die TUN ABDUL RAZAK, in Cartagena. Zusammen mit den beiden U-Booten erwarb die malaysische Marine 40 Flugkörper SM 39 Exocet und 30 Black-Shark-Schwergewichtstorpedos. Die beiden 2009 und 2010 in Dienst gestellten Boote haben in ihren ersten sieben Einsatzjahren an insgesamt 110 Missionen und Übungen teilgenommen, einige malaysische U-Bootfahrer haben im selben Zeitraum über 10 000 Stunden auf Tauchfahrt verbracht. Beide U-Boote haben Andockvorrichtungen für die Unterwasserrettungssysteme der US Navy, zu deren Unterwasserkomponente die malaysischen U-Boot-Kräfte eine enge Verbindung pflegen. Seit 2013 hat die Royal Malaysian Navy ein 79 Meter langes U-Boot-Unterstützungs- und Rettungsschiff gechartert. Mittelfristig ist im Rahmen des „15 to 5“-Programmes die Beschaffung von zwei weiteren Einheiten der SCORPÈNE-Klasse vorgesehen – ein Kaufvertrag hierfür lässt bisher aber auf sich warten.

Zukünftige Einheiten

2011 bestellte die malaysische Marine sechs Littoral Combat Ships (LCS) bei DCNS in Frankreich. Das malaysische LCS, das lokal als Fregatte eingestuft wird, basiert auf einem vergrößerten Entwurf des international erfolgreichen französischen OPV- und Korvettenentwurfs GOWIND und soll mit einem 16-Zellen-Sylver-VLS und acht Naval Strike Missiles (NSM) des norwegischen Anbieters Kongsberg bewaffnet werden. Die 111 Meter langen und 3100 Tonnen verdrängenden Schiffe sollten wie die KEDAH-Klasse bei Boustead gebaut werden. Im Gegensatz zur Vorgängerklasse sollten jedoch alle Schiffe auf der Werft in Lumut gefertigt werden.
Der ursprüngliche Plan sah vor, das erste Schiff, die MAHARAJA LELA, im April 2019 in Dienst zu stellen; die weiteren Schiffe sollten mit jeweils sechs Monaten Abstand folgen. Obwohl die MAHARAJA LELA bereits im August 2017 ihren Stapellauf hatte, ist sie momentan von einer Indienststellung noch weit entfernt. Der Bau der Einheiten zwei bis vier liegt ebenfalls hinter dem Zeitplan und die fünfte und sechste Einheit sind bisher noch nicht einmal auf Kiel gelegt worden. Bereits im August 2020 hatte die malaysische Regierung bekanntgegeben, dass das Projekt bisher 31 Monate im Verzug liegt. Derzeit prüft die Regierung ihre möglichen Optionen in Bezug auf dieses bisher aufwendigste Rüstungsprojekt der malaysischen Marine. Eine Möglichkeit wäre eine Beendigung des Vertrages mit der Bauwerft Boustead, gegen die erneut Korruptionsvorwürfe vorliegen, und eine Neuvergabe an eine andere Schiffbaufirma. Im Rahmen des „15 to 5“-Programms war eine Beschaffung von insgesamt zwölf LCS vorgesehen; allerdings ist ein Auftrag über weitere sechs Schiffe beim derzeitigen katastrophalen Stand des LCS-Programms mehr als fraglich.
Wesentlich unproblematischer, aber ebenfalls nicht frei von Schwierigkeiten, erwies sich die Beschaffung des ersten Loses von vier Einheiten eines sogenannten Littoral Mission Ships (LMS) der KERIS-Klasse mit einer Länge von 69 Metern und einer Verdrängung von 700 Tonnen. Im Rahmen des „15 to 5“-Programms ist der Kauf von insgesamt 18 Schiffen geplant. Bei der KERIS-Klasse handelt es sich um einen Schiffsentwurf aus der Volksrepublik China – kurioserweise also aus dem Land, mit dem das Königreich Malaysia Territorialstreitigkeiten im Südchinesischen Meer hat. Diese LMS sollen für verschiedene Aufgaben wie Patrouillenfahrten, Minensuche, Aufklärung und hydrografische Untersuchungen verwendet werden und zu diesem Zweck unterschiedliche Missionscontainer aufnehmen.
Ursprünglich sollten die ersten beiden Einheiten bei China Shipbuilding and Offshore International in Wuchan und die weiteren Einheiten bei Boustead gefertigt werden. Wegen der vielen Probleme beim malaysischen Schiffbauer wurden jedoch alle vier Einheiten des ersten Loses in China gefertigt. Nach der Indienststellung des ersten Schiffes im Januar 2020 verzögerte sich die Auslieferung der Folgeschiffe aufgrund der Coronapandemie in das Jahr 2021. Am 5. März 2021 wurde mit der SUNDANG das zweite malaysische LMS in Dienst gestellt, die Schiffe drei und vier sind in Wuchang vom Stapel gelaufen und werden noch 2021 in Malaysia erwartet. Bereits im September 2020 war bekannt geworden, dass für das nächste Los des LMS Schiffsentwürfe anderer Hersteller in Betracht gezogen werden.

Schlussbetrachtung

Neben den hier vorgestellten Schiffstypen unterhält die Royal Malaysian Navy noch verschiedene weitere, teilweise auf kommerziellen Designs basierende Hilfsschiffe und Schlepper sowie ein Segelschulschiff. 2018 wurden zwei 75 Meter lange, 1270 Tonnen verdrängende Schulschiffe übernommen, die auf einem Entwurf von DSME in Korea basieren. Sie können im Konfliktfall zumindest Patrouillendienste durchführen. In den „15 to 5“-Planungen sind zwei bis drei amphibische Einheiten vorgesehen, die als Multi-role Support Ships (MSS) bezeichnet werden. Obwohl koreanische und chinesische Schiffsklassen evaluiert wurden, erfolgte für diesen Schiffstyp noch keine Auftragserteilung.
Die bunt zusammengewürfelte malaysische Flotte ist durch Auslandseinsätze am Horn von Afrika, die Pirateriebekämpfung in der Straße von Malakka und im Südchinesischen Meer sowie die Teilnahme an internen Konflikten stark beansprucht.
Es bleibt abzuwarten, ob die schiffbaulichen und finanziellen Schwierigkeiten der malaysischen Marine zeitnah gelöst werden können und das ambitionierte „15 to 5“-Programm zu den erhofften Synergieeffekten für die Flotte führen kann. Viele der älteren Einheiten, die noch aus den Siebziger- und Achtzigerjahren stammen, hätten einen Ersatz durch neue Schiffe dringend verdient.

Author: Stefan Ulsamer is a freelance journalist specialising in marine technology.

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