USNS "Yukon", second ship with maintenance contract in South Korea. Photo: U.S. Navy

USNS "Yukon", second ship with maintenance contract in South Korea. Photo: U.S. Navy

South Korea - Another order for the US Navy

Die südkoreanische Werft Hanwha Ocean ist stolz auf ihre wachsenden Beziehungen zur US-Marine und zum Military Sealift Command und gab bekannt, einen zweiten Wartungs- und Reparaturauftrag in Folge für ein Versorgungsschiff erhalten zu haben. Vorausgegangen im Juli 2024 war ein Master Ship Repair Agreement mit dem US Naval Supply Systems Command, als Teil der südkoreanischen Strategie, sowohl das Wartungsgeschäft als auch die Beziehungen zur US-Marine auszubauen. Die US-Marine setzt auf diese Fähigkeiten, um fehlende Werftkapazitäten, Personalknappheit sowie Kosten- und Entfernungsprobleme bei ihren Wartungsprogrammen zu mindern.

Der Vertrag umfasst regelmäßige Instandsetzungen an der 30 Jahre alten Versorgungseinheit USNS „Yukon“. Das Schiff der Henry J. Kaiser-Klasse (206 Meter lang, 31.200 Tonnen) wurde 1994 in Dienst gestellt und ist der Siebten U.S. Flotte im Pazifik zugeteilt. Von Januar bis April 2025 sollen alle beauftragten Instandhaltungsmaßnahmen in der südkoreanischen Werft durchgeführt werden.

USNS „Wally-Schirra“ zur Wartung in Südkorea. Foto: Hanwha-Ocean

USNS „Wally-Schirra“ zur Wartung in Südkorea. Foto: Hanwha-Ocean

Ebenfalls führt die Werft seit August 2024 Reparatur- und Wartungsarbeiten an der USNS „Wally Schirra“ (Lewis and Clark-Klasse, Trockengutfrachter, 210 Meter lang, 40.300 Tonnen) noch bis Januar 2025 durch.

Führungskräfte von Hanwha begrüßten die Verträge und berichten, dass der südkoreanische Präsident Yoon Seok-yeol und Trump nach der US-Wahl ein gutes Gespräch geführt hätten. Nach Ansicht Trumps brauche die US-Schiffbauindustrie die Zusammenarbeit mit Korea und Trump sei sich der Fähigkeiten Koreas im Kriegsschiffbau bewusst und halte eine bilaterale Zusammenarbeit sowohl beim Bau als auch bei der Wartung für notwendig.

Die Hanwha Group ist die siebtgrößte Unternehmensgruppe Südkoreas. Ihre Tochtergesellschaft Hanwha Ocean, früher Daewoo Shipbuilding and Marine Engineering, ist einer der drei großen Schiffbauer Südkoreas. In den letzten Jahren hat der Mischkonzern versucht, seinen globalen Einfluss im weltweiten Schiffbau zu stärken, zuletzt mit einem gescheiterten Übernahmeangebot für die australische Schiffbaugruppe Austal.

Philly Shipyard vor der Übernahme durch Hanwha-Ocean. Foto: Philly Shipyard

Philly Shipyard vor der Übernahme durch Hanwha-Ocean. Foto: Philly Shipyard

Nun bahnt sich eine gewünschte Investition auf dem amerikanischen Festland an. Die südkoreanische Hanwha Group hat der Übernahme des US-Schiffsbauers Philly Shipyard in Philadelphia zugestimmt, wie die Unternehmen kürzlich mitteilten. Im Rahmen dieses Deals, der voraussichtlich in diesem Quartal mit der Genehmigung der US-Behörden abgeschlossen werden wird, goutierte der US-Marineminister dabei koreanische Investitionen und Technologien, um die amerikanischen Kapazitäten im kommerziellen und militärischen Schiffbau „wiederzubeleben“.

Quelle: kdk, Maritime Executive, Marinelink

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Your email address will not be published. Erforderliche Felder sind mit * markiert

en_GBEnglish