Hapag-Lloyd und Maersk haben eine Vereinbarung über eine neue langfristige operative Zusammenarbeit mit der Bezeichnung "Gemini Cooperation“ unterzeichnet. Ziel sei es, ein schnelles, flexibles und vernetztes Seeverkehrsnetz zu schaffen, dessen Eckpfeiler Zuverlässigkeit, Anschlussfähigkeit und Nachhaltigkeit sind.[ds_preview]

Gemini-Cooperation. Quelle: Hapag-Lloyd
Gemini Cooperation soll am 1. Februar 2025 beginnen, aus 27 oder 29 Hochsee-Liniendiensten bestehen und bis zu 59 Dienste anbieten, darunter auch spezielle Shuttle-Dienste. Die Flotte der neuen Partnerschaft besteht aus mehr als 300 modernen und effizienten Schiffen, von denen viele bereits alternative Kraftstoffe verwenden können, mit einer Gesamtkapazität von bis zu 3,7 Millionen TEU.
Die Zusammenarbeit ist auf zwei Szenarien vorbereitet: die weitere Nutzung der alternativen Route zum Kap der Guten Hoffnung (Cape Network) oder eine Rückkehr über das Rote Meer (Suez Network), wenn die Route wieder ausreichend sicher sei, so Maersk in einer Erklärung.

Verbindungslinien der Gemini-Cooperation. Quelle: Hapag-Lloyd
Im Rahmen ihrer Beteiligung an der Gemini-Kooperation wird Hapag-Lloyd Ende Januar 2025 aus der „The Alliance“ ausscheiden, zeitgleich mit der Beendigung des „2M“-Konsortiums durch Maersk und MSC.
Dazu passt auch die Nachricht des NDR, dass Hapag-Lloyd zusammen mit seinem dänischen Kooperationspartner Maersk im kommenden Jahr etwas seltener den Hamburger Hafen anlaufen wird. Statt bisher sieben sollen ab Februar 2025 nur noch sechs große Liniendienste nach Hamburg kommen. Dafür soll die Hansestadt zukünftig ein zentraler Hafen für den Handel mit Nordamerika werden.
kdk
Quelle: Hapag-Lloyd, gCaptain, NDR










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