Die US-amerikanische und die japanische Marine wollten vergangene Woche gemeinsame Minenräumübungen durchführen, bis auf der JS „Ukushima“ (Sugashima-Klasse, MSC-686) am 10. November 2024 ein Feuer ausbrach.
Das Schiff befand sich auf dem Weg zu der gemeinsamen Übung, wie ein Sprecher der japanischen Maritime Self-Defense Force am Dienstag mitteilte. Das Feuer brach am Sonntagvormittag in den Gewässern etwa 1 ½ Meilen nördlich der Insel Oshima (Präfektur Fukuoka) aus, die zu Kyushu, der südlichsten der vier japanischen Hauptinseln, gehört.[ds_preview]

Insel Oshima der Präfektur Fukuoka. Foto: GoogleMaps

JS „Ukushima“ mit Schlageseite längsseits „Toyoshima“. Foto: Japanische Küstenwache
Gegen Mitternacht konnte der Brand gelöscht werden, das Schiff ist jedoch am Montagmorgen gekentert und gesunken, so der Sprecher. Ein 33-jähriger Maschinist werde noch vermisst, weshalb die Übung abgesagt wurde, teilte das Kommando in einer Pressemitteilung mit. Ein weiterer Maschinist, der im selben Raum arbeitete, ist verletzt ins Krankenhaus gebracht worden; die übrigen 43 Besatzungsmitglieder wurden sicher auf das Schwesterschiff „Toyoshima“ evakuiert.
Der Minensucher „Ukushima“ (57 Meter) wurde im Jahr 2001 mit einem hölzernen Rumpf gebaut. Es wird vermutet, dass das Feuer im Maschinenraum ausgebrochen ist. Der Kabinettschef teilte auf einer Pressekonferenz am 11.11.2024 mit, dass das japanische Verteidigungsministerium einen Ausschuss zur Untersuchung der Brandursache eingesetzt hat. Zu dem vermissten Seemann gibt es derzeit leider keine weiteren Hinweise.
Quelle: kdk, Stars and Stripes

Minenräumboot JS „Ukushima“ sank am 11. November 2024. Foto: MoD Japan










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