Kategorie: Schifffahrt

Panama – Bewegung im Flaggenregister

Panama löscht die Registrierung von sechs unter seiner Flagge fahrenden Schiffen, nachdem Großbritannien Ende November 30 Schiffe auf eine schwarze Liste gesetzt hatte. Die panamaische Schifffahrtsbehörde hatte bereits im Oktober der Gruppe der Sieben (G 7) zugesagt, Schiffe zu bestrafen, die von den USA, der Europäischen Union, dem Vereinigten Königreich und den Vereinten Nationen sanktioniert wurden. Die Unterstützung durch eine der größten Schifffahrtsverwaltungen der Welt ist ein großer Erfolg für die G 7 (Deutschland, Frankreich, Italien, Kanada, Japan, Vereinigtes Königreich und USA) und ihre Verbündeten, die bemüht sind, eine Preisobergrenze von 60 Dollar pro Barrel für russische Öl-Exporte durchzusetzen....

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Huthi drohen Reedereien per E-Mail

Mehrere deutsche Reedereien haben in den vergangenen Monaten offenbar Droh-E-Mails der Huthi-Miliz aus dem Jemen erhalten, in denen diese vor weiteren Angriffen warnt. Risikopotential Die Drohungen richteten sich unter anderem gegen Schifffahrtsunternehmen, die israelische Häfen anliefen und in den Gewässern nahe Jemen unterwegs seien, so der Verband Deutscher Reeder (VDR) in Hamburg. Auch der VDR habe solche Droh-E-Mails erhalten und spricht von "gezielten Versuchen der Einschüchterung“. Man nehme die Drohungen „sehr ernst“ und stehe in ständigem Austausch mit seinen nahezu 200 Mitgliedern und den Sicherheitsbehörden. Gesperrte Seewege Absender der E-Mails soll nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP das "Humanitarian Operations...

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Rostock: Seekanal-Vertiefung – aber noch kein Platz für große Schiffe

13 Jahre Planung und anschließend keine zwei Jahre Baggerarbeiten später wurde das Projekt Seekanal-Vertiefung offiziell abgeschlossen und an die Schifffahrt übergeben. Der Seekanal wurde vertieft, damit auch größere Schiffe Rostock anlaufen können. Die Vertiefung sei eine Grundlage für den künftigen Erfolg des Hafens und ein wichtiger Schritt auf seinem Weg zum Energiehafen, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister anlässlich der symbolischen Verkehrsfreigabe. 2022 hatten Spezialbagger damit begonnen, den Seekanal auf einer Länge von etwa 17 Kilometern von der Ostsee kommend bis in den Überseehafen hinein auszubaggern. Die Fahrrinne ist nun 25 Meter breiter und zwei Meter tiefer auf „Baltimax“ (Schiffstiefgang max. 15,4...

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Malaysia – Kollision mit Schattenflottentanker

Bereits im Juli 2024 ist in der Straße von Singapur der 23 Jahre alte Rohöltanker „Ceres 1“ (300.000 Tonnen) in eine Kollision mit einem Produktentanker verwickelt gewesen, bei dem beide Schiffe in Brand gerieten, die Feuer jedoch gelöscht werden konnten. Es soll nur zwei Verletzte auf der „Ceres I“ gegeben haben. Für eine genaue Unfalluntersuchung wurde beiden havarierten Schiffen ein Liegeplatz durch die malaysischen Behörden zugewiesen. Zunächst erklärte die malaysische Küstenwache, die "Ceres I" habe ihr Ortungssystem ausgeschaltet und sei vom Ort des Geschehens geflohen, habe sozusagen „Fahrerflucht“ begangen. Nach zwei Tagen hätte die malaysische Küstenwache das Schiff jedoch...

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Rostock - Brandermittlungen auf Tankschiff "Annika" beendet

Wie der NDR mitteilte, haben Brandermittler und Polizei im Rostocker Hafen ihre Untersuchungen auf dem havarierten Küstentankschiff "Annika" weitgehend abgeschlossen. Die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) teilte mit, dass die Ergebnisse nun analysiert und in einem Bericht zusammengefasst werden; bis zur Vorlage des Ergebnisberichtes werde es aber vermutlich mehr als ein Jahr dauern. Untersuchungsschwerpunkte sind, wo und weshalb der Brand entstanden sei und wie solche Situationen künftig vermieden werden können. Die BSU stuft den Vorfall als "schweren Seeunfall" ein. Dieser Schiffsbrand zeige laut Experten einmal mehr die Gefahren für das Ökosystem Ostsee. Alle sieben Besatzungsmitglieder wurden durch die Deutsche Gesellschaft...

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