Kategorie: Headlines

Brunsbüttel - Russisches LNG für Deutschland?

Europas größte Volkswirtschaft und einst Russlands größter Erdgasimporteur, Deutschland, hat bisher kein russisches LNG direkt importiert. Seit über zwei Jahren fließt auch kein russisches Pipelinegas mehr. Die Gründe sind bekannt. Als Ersatz für das russische Gas wurden mit staatlichen Hilfen mehrere LNG-Terminals in Brunsbüttel, Wilhelmshaven, Stade und Mukran/Rügen errichtet. Seitdem wird LNG aus den Vereinigten Staaten, Katar und anderen Ländern in den betriebsbereiten Regasifizierungsanlagen verwendet sowie über Pipelinegas aus Norwegen eingespeist. Politik Nun wurde berichtet, dass das Wirtschaftsministerium (BMWK) die Deutsche Energy Terminal angewiesen habe, Direkt-Lieferungen russischen LNGs nicht anzunehmen. Das Unternehmen habe die Bundesregierung zuvor darüber informiert, dass...

Weiterlesen

Flugzeugträger auf Hafenbesuch in Hamburg – noch etwas!

Der Flugzeugträger „HMS Queen Elizabeth“ der Royal Navy hat Hamburgs Hafen am Samstag, 23.11.2024, wieder verlassen – ohne nennenswerte Zwischenfälle – bis auf einen kleinen Schönheitsfehler. Wie das Territoriale Führungskommando der Bundeswehr in Berlin bestätigte, wurde am Freitag über dem am Cruise-Terminal Steinwerder festgemachten Flugzeugträger eine Drohne mit gut 2 Metern Durchmesser gesichtet. Entsprechende Fluggeräte werden zwar vom DronePort der Hamburg Port Authority (HPA) unweit des Hafenmuseums gestartet, aber diese Drohne gehörte nicht dazu. Neben den Hafenanlagen, die von der Heimatschutzkompanie bewacht wurden, und der wasserseitigen Sicherung durch die Wasserschutzpolizei war natürlich auch der Luftraum um die „HMS Queen...

Weiterlesen

Durchtrennt

Spätestens die Angriffe die Nordstream-Pipelines hat die Verwundbarkeit der Infrastruktur unter Wasser aufgezeigt. Der Westen muss daher mehr in Schutz und Sicherung dieser lebenswichtigen Verbindungen investieren. In einer Zeit geopolitischer Spannungen mit Anschlägen auf die kritische Unterwasserinfrastruktur ist die Meeresbodenkriegführung höchst aktuell geworden. Sie zielt auf den Schutz kritischer Unterwasserinfrastruktur wie Seekabel, Pipelines, Telefon- und Internetleitungen, Stromleitungen oder Bohrinseln – eine enorme Herausforderung angesichts riesiger Seegebiete und Verlegungstiefen. Bis zur Sprengung der Nordstream-Pipelines in der Ostsee 2022, der Beschädigung der Balticconnector-Gaspipeline und der Unterbrechung eines Datenkabels zwischen Estland und Finnland 2023 hat man sich kaum Gedanken um hybride Sabotageangriffe...

Weiterlesen

Nordholz wartet auf Poseidon

Trotz eines mittlerweile abgebrochenen Upgrades der P-3C ist der Erhalt der Fähigkeit zur U-Boot-Jagd sichergestellt. Denn bereits im kommenden Jahr erwartet die Marine die ersten Exemplare der P-8A Poseidon. Die Maritime Patrol Aircraft (MPA) leisten einen bedeutenden Beitrag zur Fähigkeit der Langstreckenaufklärung über See sowie zur weiträumigen U-Boot-Abwehr aus der Luft und bleiben somit für die Deutsche Marine unverzichtbar. Wie bei vielen anderen Großprojekten der Abteilung Luft im Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) ist auch das Beschaffungsprogramm P-8A Poseidon in einen multinationalen Komplex eingebettet. Daher zeichnete die Bundeswehr im Anschluss an die parlamentarische Behandlung im...

Weiterlesen

Rostock: Seekanal-Vertiefung – aber noch kein Platz für große Schiffe

13 Jahre Planung und anschließend keine zwei Jahre Baggerarbeiten später wurde das Projekt Seekanal-Vertiefung offiziell abgeschlossen und an die Schifffahrt übergeben. Der Seekanal wurde vertieft, damit auch größere Schiffe Rostock anlaufen können. Die Vertiefung sei eine Grundlage für den künftigen Erfolg des Hafens und ein wichtiger Schritt auf seinem Weg zum Energiehafen, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister anlässlich der symbolischen Verkehrsfreigabe. 2022 hatten Spezialbagger damit begonnen, den Seekanal auf einer Länge von etwa 17 Kilometern von der Ostsee kommend bis in den Überseehafen hinein auszubaggern. Die Fahrrinne ist nun 25 Meter breiter und zwei Meter tiefer auf „Baltimax“ (Schiffstiefgang max. 15,4...

Weiterlesen
de_DEGerman